01 April 2026, 00:26

Tübinger Frauenklinik setzt mit plug-in-hybrid Holzbau auf Nachhaltigkeit und Spitzenmedizin

Ein Schwarz-Weiß-Foto von zwei Frauen in einem Krankenhauszimmer, jede hält ein Baby, mit Inkubatoren und medizinischer Ausrüstung im Hintergrund.

Tübinger Frauenklinik setzt mit plug-in-hybrid Holzbau auf Nachhaltigkeit und Spitzenmedizin

Am Universitätsklinikum Tübingen entsteht eine neue energieeffiziente Klinik. Staatssekretärin im Finanzministerium Gisela Splett und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski haben kürzlich den Grundstein für den Erweiterungsbau der Frauenklinik gelegt. Das 44 Millionen Euro teure Projekt setzt auf eine plug in hybrid Holz-Hybrid-Bauweise und moderne medizinische Einrichtungen, um die Patientenversorgung zu verbessern und gleichzeitig Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Die Erweiterung umfasst über 3.000 Quadratmeter und beherbergt künftig hochmoderne IVF-Labore, eine vergrößerte pränatale Ambulanz sowie zusätzliche Pflegekapazitäten. Das Gebäude wird nach Passivhaus-Standard errichtet und verfügt über eine Wärmepumpe sowie eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 130 Kilowatt. Diese Maßnahmen sollen den CO₂-Ausstoß deutlich reduzieren, ohne die betriebliche Effizienz zu beeinträchtigen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auch bei den Baumaterialien steht Nachhaltigkeit im Vordergrund: Verwendet werden Hölzer aus regionaler, nachhaltiger Forstwirtschaft sowie recycelter Beton. Das Projekt dient zudem als Pilotvorhaben für den Holzbau in der deutschen Krankenhausarchitektur und verbindet Klimaschutz mit medizinischem Fortschritt.

Die Vermögens- und Hochbauverwaltung Tübingen begleitet den Bau, der Teil einer größeren Strategie ist, spezialisierte Krankenversorgung, Forschung und Ausbildung enger zu verzahnen. Die neue Einrichtung stärkt die Position des Klinikums in den Bereichen Gynäkologie, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin.

Die Erweiterung der Frauenklinik soll zum Vorbild für umweltfreundliche Krankenhausinfrastruktur werden. Mit ihrer plug in hybrid Holz-Hybrid-Konstruktion, erneuerbaren Energiesystemen und hochmodernen Medizintechnik vereint das Projekt klinische Spitzenleistung mit ökologischer Verantwortung. Die Fertigstellung markiert einen wichtigen Schritt in Tübingens Engagement für eine nachhaltige Krankenhausentwicklung.

AKTUALISIERUNG

Challenges Emerge for Tübingen's Hybrid Wood Clinic Project

The Tübingen Women's Clinic expansion faces hurdles ahead of its 2028 completion. Key issues include fire protection and hygiene in the innovative wood-hybrid construction. Prof. Sara Brucker noted adaptations are needed for patient pathways in the denkmalgeschützte historic building. The project remains on track for 2028 if challenges are resolved.