Tübingen lagert Sperrmüllabfuhr aus – ALBA übernimmt ab August die Verantwortung
Jovan JohannTübingen lagert Sperrmüllabfuhr aus – ALBA übernimmt ab August die Verantwortung
Tübingens Abfallwirtschaft steht vor großen Veränderungen: Kreis lagert Schlüsselaufgaben aus
Ab dem 1. August übernimmt das Unternehmen ALBA die Sperrmüllabfuhr in Tübingen. Gleichzeitig zwingen Personalengpässe die Stadt, die Strukturen innerhalb der Kommunalen Service Tübingen (KST) neu zu ordnen.
Bisher konnten nur 20 der 25 geplanten Stellen im Abfallbereich besetzt werden. Um die Lücken zu schließen, wurden vorübergehend Mitarbeiter aus anderen KST-Bereichen abgezogen. Als Reaktion darauf setzt die Stadt nun auf die Auslagerung von Dienstleistungen an ALBA – ein Schritt, der sowohl als Herausforderung als auch als Chance für die Zukunft der KST bewertet wird.
ALBA übernimmt ab August die Sperrmüllabfuhr in ganz Tübingen. Für die Bürger ändert sich dabei nichts: Die Abholung kann wie gewohnt über die Abfall-App oder die Website des Landkreises beauftragt werden. Zudem wird das Unternehmen den "Wechselservice" verantworten, der für die Aufstellung neuer Mülltonnen, die Abholung nicht mehr benötigter Behälter sowie die Reparatur beschädigter Container zuständig ist.
Bis 2027 sollen alle aktuellen Mitarbeiter der Abfallabfuhr alternative Positionen in anderen Bereichen der KST erhalten. Die Umstellung markiert einen grundlegenden Wandel in der städtischen Abfallwirtschaft, mit dem Ziel, durch Auslagerung die Effizienz zu steigern und langfristige Personalprobleme zu lösen.
Durch den Deal mit ALBA übernimmt das Unternehmen nicht nur die Sperrmüllentsorgung, sondern auch die Wartung der Müllbehälter. Betroffene KST-Mitarbeiter haben die Möglichkeit, in andere Aufgabenbereiche innerhalb der Organisation zu wechseln. Der Landkreis erwartet, dass das neue System den Bürgern zuverlässigere und stabilere Abfallservices bietet.






