TrueWonderBenches machen UNESCO-Welterbe in Baden-Württemberg interaktiv erlebbar
Hellmut RudolphTrueWonderBenches machen UNESCO-Welterbe in Baden-Württemberg interaktiv erlebbar
Neue Informationsstationen namens „TrueWonderBenches“ an UNESCO-Welterbestätten in Baden-Württemberg enthüllt
An UNESCO-Welterbestätten in ganz Baden-Württemberg wurden neue Informationsstationen mit dem Namen TrueWonderBenches vorgestellt. Kulturministerin Nicole Razavi eröffnete offiziell die erste Bank auf der Insel Reichenau. Die Installationen sollen Besuchern helfen, die kulturellen und architektonischen Schätze der Region auf ansprechendere Weise zu entdecken.
Die TrueWonderBenches dienen zugleich als Sitzgelegenheit und Informationspunkt. Jede Station verfügt über eine Karte, einen einführenden Text, eine standortspezifische Beschreibung sowie einen Link zu einem Kurzfilm über die sieben UNESCO-Welterbestätten in der Region. Das Projekt ist Teil des übergeordneten Konzepts „UNESCO-Welterbe BW“, das den Erhalt dieser historischen Stätten fördert und den Zugang für die Öffentlichkeit verbessern soll.
Zu den sieben Welterbestätten zählen das Zisterzienserkloster Maulbronn, das Inselkloster Reichenau und der Obergermanisch-Raetische Limes. Ebenfalls aufgeführt sind die Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen, die Le-Corbusier-Häuser in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung, die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb sowie die Stadt Baden-Baden. An allen Standorten werden die Bänke aufgestellt und schaffen so ein einheitliches und wiedererkennbares Element für Besucher.
Das Design lädt dazu ein, innezuhalten, zu lernen und sich mit dem kulturellen Erbe der Region zu verbinden. Durch die Kombination aus Ruheplatz und detaillierten Informationen sollen die Bänke das Verständnis für die historische Bedeutung der Stätten vertiefen.
Die TrueWonderBenches bieten nun eine einheitliche Möglichkeit, die UNESCO-Welterbestätten Baden-Württembergs zu erleben. Besucher können sich über die wichtigsten Fakten informieren und gleichzeitig die Umgebung genießen. Die Initiative unterstreicht das Engagement der Region für den Kulturerhalt und die öffentliche Teilhabe.






