07 May 2026, 16:22

Trigema-Erbin Grupp kritisiert steuerfreien Bonus und warnt vor Lohnnebenkosten

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Steuern für Reiche und große Unternehmen weiter senkt."

Trigema-Erbin Grupp kritisiert steuerfreien Bonus und warnt vor Lohnnebenkosten

Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat sich zu Steuerpolitik und Arbeitskosten geäußert. Zwar zeigt sie sich unter bestimmten Bedingungen offen für eine höhere Spitzensteuer, kritisiert jedoch einen neuen steuerfreien Bonus für Arbeitnehmer als irreführend. Gleichzeitig warnt sie vor steigenden Lohnnebenkosten für Unternehmen.

Grupp äußerte Skepsis gegenüber dem kürzlich beschlossenen steuerfreien Bonus von 1.000 Euro für Beschäftigte. Die Maßnahme sei problematisch, da sie mit „fremdem Geld“ falsche Erwartungen wecke, so ihre Argumentation. Ob Trigema den Bonus einführen wird, steht noch nicht fest – das Unternehmen prüft derzeit die genauen Rahmenbedingungen.

In der allgemeinen Steuerpolitik signalisierte Grupp Bereitschaft, eine moderate Anhebung des Spitzensteuersatzes zu akzeptieren – allerdings nur, wenn dies durch Entlastungen in anderen Bereichen ausgeglichen werde. Ihre Haltung spiegelt eine vorsichtige Herangehensweise an steuerliche Veränderungen wider, die sich auf Unternehmen auswirken.

Über die Lohnkosten hinaus wies Grupp auf die wachsende Belastung durch Lohnnebenkosten hin. Sollten diese weiter steigen, könnten sie für Arbeitgeber auf Dauer untragbar werden, befürchtet sie. Ihre Aussagen unterstreichen den Spagat zwischen Mitarbeiterleistungen und der wirtschaftlichen Stabilität von Betrieben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Trigema hat sich noch nicht entschieden, ob der steuerfreie Bonus an die Belegschaft gezahlt wird. Grupp knüpft ihre Zustimmung zu höheren Steuern an wirtschaftliche Entlastungen. Gleichzeitig zeigen ihre Warnungen vor steigenden Lohnnebenkosten, wie stark Arbeitgeber unter finanziellen Druck geraten.

Quelle