Südbaden revolutioniert 2026 Bus, Bahn und Fahrradverleih für Pendler
Marliese MülichenSüdbaden revolutioniert 2026 Bus, Bahn und Fahrradverleih für Pendler
Öffentlicher Nahverkehr und Fahrradverleih in Südbaden stehen 2026 vor großen Veränderungen
Ab dem kommenden Jahr erwarten Fahrgäste in Südbaden umfassende Anpassungen – von ausgebauten Busverbindungen über geänderte Zugfahrpläne bis hin zu einem neuen Fahrradverleihsystem, das bereits nächsten Monat in 18 Kommunen startet.
Seit September verkehren die Regionalbusse im Dreisamtal, im Markgräflerland und im Münstertal in dichterer Taktung. Die Ausweitung soll vor allem die Anbindung ländlicher Gebiete verbessern. Zudem bietet die Expressbuslinie 37 in Freiburg seit Kurzem eine zusätzliche Frühfahrt an, die Munzingen und Tiengen nun effizienter verbindet.
Auch im Schienenverkehr gab es Umstellungen: Die S2 (Elztalbahn) fährt nun ganztägig im gleichmäßigen Takt – die bisherigen Lücken in Waldkirch entfallen damit. Die Direktverbindungen zwischen Freiburg und Elzach wurden angepasst: Einige Züge enden künftig in Bleibach, andere fahren weiter bis Elzach. Allerdings werden die Abendverbindungen auf den Freiburger Linien 202 und 204 reduziert; bestimmte Fahrten fallen ganz aus.
Auf der Strecke RE7 zwischen Offenburg und Basel müssen Reisende mit Verspätungen von bis zu 20 Minuten in beide Richtungen rechnen. Über Ostern wird der Bahnhof Offenburg vorübergehend geschlossen, was den Regionalverkehr beeinträchtigen wird. Der Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) kündigte weitere Verbesserungen für 2026 an, insbesondere in den Bereichen March, Hochschwarzwald und Schönberg.
Für Radfahrer startet im März das neue Fahrradverleihsystem Frelo in 18 Städten und Gemeinden der Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald. Die Einführung wurde offiziell am 11. März 2026 bestätigt.
Die Änderungen wirken sich auf den täglichen Arbeitsweg und Wochenendausflüge von Tausenden Menschen in der Region aus. Zugreisende sollten die aktualisierten Fahrpläne prüfen, während Busnutzer in den ausgebauten Zonen von mehr Verbindungen profitieren. Das neue Leihradsystem bietet zudem eine flexible Alternative für kurze Strecken in den teilnehmenden Kommunen.