15 May 2026, 18:13

Stralsunder Zoll knackt 2024 Rekord bei Beschlagnahmungen und Steuereinnahmen

Plakat mit der Überschrift "Täter der mexikanischen Drogenhandelgewalt" mit mehreren Personen verschiedenen Alters, Geschlechts und Ethnien mit ernsten Gesichtsausdrücken auf einem hellblauen Hintergrund mit fetter schwarzer Schrift in einem weißen Rand.

Stralsunder Zoll knackt 2024 Rekord bei Beschlagnahmungen und Steuereinnahmen

Hauptzollamt Stralsund meldet Rekordbeschlagnahmungen und hohe Einnahmen für 2024

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Das Hauptzollamt Stralsund verzeichnete ein ereignisreiches Jahr 2024 mit Rekordbeschlagnahmungen und beträchtlichen Steuereinnahmen. Die Beamten konfiszierten große Mengen an Drogen, gefälschten Waren und illegalen Waffen und erwirtschafteten zugleich über 700 Millionen Euro für die EU und Deutschland. Die Zahlen unterstreichen sowohl die verschärften Kontrollmaßnahmen als auch den finanziellen Beitrag der Region.

Im Laufe des Jahres gelang den Zollbeamten eine Reihe bedeutender Beschlagnahmungen. So wurden rund 2 Millionen Zigaretten, über 10 Tonnen weitere Tabakerzeugnisse sowie 76 Kilogramm Haschisch sichergestellt. Hinzu kamen fast 7 Kilogramm Marihuana und 4.900 Paar gefälschte Turnschuhe im Wert von knapp einer halben Million Euro. Besonders stark stieg die Zahl beschlagnahmter verbotener Arzneimittel: 2024 wurden 92.750 Einheiten sichergestellt.

Die Kontrollen beschränkten sich jedoch nicht auf Waren. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit deckte nicht oder zu niedrig abgeführte Sozialabgaben in Höhe von 10,32 Millionen Euro auf, die aus undeclarierter Arbeit resultierten. Gleichzeitig beschlagnahmten Einsatzkräfte 422 Waffen und verbotene Gegenstände.

Auch bei den Einnahmen blieb das Amt erfolgreich: Insgesamt flossen rund 701 Millionen Euro in die Kassen der EU und Deutschlands, davon 6,83 Millionen Euro als Zollabgaben an die EU. Die Energiesteuer erwies sich als ergiebigste Verbrauchsteuer und brachte 397,35 Millionen Euro ein. Zudem wurden Forderungen in Höhe von 48,3 Millionen Euro gesichert.

Zu den operativen Verbesserungen zählte die Ablösung des 67 Meter langen Patrouillenschiffs Rügen durch ein neues Hochsee-Fahrzeug. Damit soll die Überwachung der Zollvorschriften auf See gestärkt werden.

Die Bilanz des Stralsunder Zollamts für 2024 zeigt eine Kombination aus verschärften Kontrollen und hohen finanziellen Erträgen. Die Beschlagnahmungen von Drogen, Fälschungen und illegalen Waffen stiegen an, während die Einnahmen aus Steuern und Abgaben weiterhin beträchtlich blieben. Das neue Patrouillenschiff wird die Bekämpfung des Schmuggels auf See zusätzlich unterstützen.

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