Rosmann-Klinik in Breisach schließt 2026 – Notaufnahme und Krankenhaus fallen weg
Hellmut RudolphRosmann-Klinik in Breisach schließt 2026 – Notaufnahme und Krankenhaus fallen weg
Notaufnahme der Rosmann-Klinik in Breisach schließt zum 1. Januar 2026 – Komplettschließung des Krankenhauses bis Herbst 2026
Die Notaufnahme der Rosmann-Klinik in Breisach wird zum 1. Januar 2026 geschlossen, der gesamte Krankenhausbetrieb soll bis Herbst 2026 eingestellt werden. Die Entscheidung folgt einer Prüfung durch die Helios-Kliniken, trotz einer lokalen Kampagne zur Rettung der Einrichtung. Nun wird diskutiert, wie die medizinische Versorgung in der Region auch künftig sichergestellt werden kann.
Eine Bürgerinitiative mit dem Namen "Rettet unser Rosmann-Krankenhaus Breisach" hatte gefordert, die Klinik als Standard- und Basisnotfallversorgung zu erhalten. Doch der Kreistag Breisgau-Hochschwarzwald wird am Montag über die Ablehnung der corresponding Petition abstimmen. Begründet wird dies damit, dass die Klinik ohne Intensivstation und rund um die Uhr verfügendes Fachpersonal keine zuverlässige Notfallversorgung gewährleisten könne.
Ein Gutachten des baden-württembergischen Gesundheitsministeriums kommt zu dem Schluss, dass lebensbedrohliche Notfälle in der Region bereits gut abgedeckt seien. Zudem übersteige das Angebot an hausärztlicher Versorgung in Breisach die Nachfrage – die Versorgungsquote liege bei über 100 %. Alle Fachabteilungen seien innerhalb von 30 Minuten Fahrzeit erreichbar.
Der Kreistag arbeitet nun mit der Stadt Breisach daran, die ambulante Versorgung auszubauen. Gleichzeitig wird die Regionale Gesundheitskonferenz zwei Runden Tische zur Sicherung der künftigen Notfall- und Grundversorgung veranstalten. Auch die Kassenärztliche Vereinigung und der Regionalausschuss Rettungsdienst werden prüfen, welche Lücken durch die Schließung der Klinik entstehen.
Die Schließung der Notaufnahme der Rosmann-Klinik tritt Anfang 2026 in Kraft, der vollständige Krankenhausbetrieb wird im Laufe desselben Jahres eingestellt. Die lokalen Behörden konzentrieren sich darauf, die ambulante Versorgung zu stärken und mögliche zusätzliche Bedarfe im Gesundheitswesen zu ermitteln. Die Entscheidung spiegelt Bedenken hinsichtlich Personal und Infrastruktur wider – trotz der Bemühungen der Bevölkerung, die Klinik zu erhalten.






