04 May 2026, 14:15

Revolutionäres Brennstoffzellensystem aus Baden-Württemberg erreicht 1,5 Megawatt Leistung

Ausführliches technisches Zeichnung eines kleinen Flugzeugtriebwerks mit sichtbaren Kolben, Ventilen und anderen Bauteilen.

Revolutionäres Brennstoffzellensystem aus Baden-Württemberg erreicht 1,5 Megawatt Leistung

Neues Hochleistungs-Brennstoffzellensystem in Baden-Württemberg entwickelt

Am Innovationscampus in Baden-Württemberg ist ein neues Brennstoffzellensystem mit hoher Leistung entstanden. Die im Rahmen des Projekts „Balis“ entwickelte Technologie könnte künftig saubere Energie für Schiffe, Lastwagen und sogar Flugzeuge liefern. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben nun ihre Leistungsfähigkeit mit einer Gesamtleistung von bis zu 1,5 Megawatt demonstriert.

Das System ist am E2U Empfinger Zentrum für Umwelttechnik-Entwicklung angesiedelt. Es besteht aus zwölf Brennstoffzellenmodulen, von denen jedes über 400 Einzelzellen enthält. Diese Module arbeiten vernetzt zusammen, tauschen Daten aus und passen ihre Leistung in Echtzeit an.

Durch den modularen Aufbau können Ingenieure einzelne Komponenten oder komplette Antriebsstränge testen. Wird das System mit grünem Wasserstoff betrieben – hergestellt aus erneuerbaren Energien –, arbeitet es vollständig emissionsfrei. Damit bietet es eine vielversprechende Lösung für den Schwerlastverkehr und die Luftfahrt, wo die Reduzierung von CO₂ besonders schwierig ist.

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In ersten Tests erreichte die Anlage eine Leistung von über einem Megawatt. Mit allen Modulen kombiniert liegt die Gesamtkapazität bei 1,5 Megawatt. Die Flexibilität des Systems ermöglicht es, die Technologie für verschiedene Anwendungen zu skalieren – von großen Fahrzeugen bis hin zu Industrieanlagen.

Das „Balis“-Projekt zeigt, wie Brennstoffzellentechnologie energiereiche Sektoren revolutionieren könnte. Durch den Einsatz von grünem Wasserstoff bietet das System einen Weg, Emissionen im Transport- und Industriebereich zu vermeiden. Weitere Tests sollen nun die praktische Einsetzbarkeit in Schiffen, Flugzeugen und Schwerlastfahrzeugen klären.

Quelle