Rekordzahl bei Einbürgerungen: Baden-Württemberg feiert 38.000 neue Bürgerinnen und Bürger
Hellmut RudolphRekordzahl bei Einbürgerungen: Baden-Württemberg feiert 38.000 neue Bürgerinnen und Bürger
Baden-Württemberg feiert achte zentrale Einbürgerungsfeier im Innenministerium
In Baden-Württemberg fand kürzlich die achte zentrale Einbürgerungsfeier im Innenministerium statt. Rund 400 Gäste, darunter neu eingebürgerte Bürgerinnen und Bürger sowie offizielle Vertreter, kamen zusammen, um Integration und demokratische Werte zu feiern. Die diesjährige Veranstaltung markierte zudem einen deutlichen Anstieg der Einbürgerungen im Land.
Die Tradition geht auf das Jahr 2017 zurück und wurde von Innenminister Thomas Strobl ins Leben gerufen, der die Initiative bis heute leitet. Seither hat sich die Feier zu einem wichtigen jährlichen Ereignis entwickelt. Allein 2024 ließ sich Baden-Württemberg 38.000 Menschen aus 146 Ländern einbürgern – ein Anstieg um 66,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Das Programm umfasste in diesem Jahr eine Podiumsdiskussion zu demokratischen Werten. Redner wie der ehemalige Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic riefen dazu auf, sich als "aktive Verfassungspatrioten" für die Verteidigung der Demokratie einzusetzen. Sinan Selen, der neue Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, betonte in seinem Beitrag die Bedeutung des Engagements für demokratische Prinzipien.
Für den kulturellen Rahmen sorgten die Sopranistin Ana Catarina Gonçalves Ribeiro, die Pianistin Seda Amir-Karayan sowie das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg. In seiner Ansprache unterstrich der stellvertretende Ministerpräsident Strobl die Notwendigkeit, die Demokratie und ihre Grundwerte zu schützen.
Die Feierlichkeit rückte nicht nur die steigenden Einbürgerungszahlen in Baden-Württemberg in den Fokus, sondern auch die Rolle der neuen Bürgerinnen und Bürger bei der Bewahrung der Demokratie. Mit fast 38.000 Einbürgerungen in diesem Jahr stand die Veranstaltung für gelungene Integration und gemeinsame Verantwortung. Sowohl die Anwesenden als auch die Verantwortlichen bekräftigten die Bedeutung aktiver Teilhabe am Schutz demokratischer Grundsätze.






