Raserei auf der A6: Drogenfahrer flieht vor Polizei und riskiert alles
Abraham HermighausenRaserei auf der A6: Drogenfahrer flieht vor Polizei und riskiert alles
27-Jähriger muss sich nach Raserei auf der A6 bei Wiesloch vor Gericht verantworten
Ein 27-jähriger Autofahrer sieht sich nun mit mehreren Anklagepunkten konfrontiert, nachdem er sich auf der Autobahn A6 in der Nähe von Wiesloch einer Polizeikontrolle durch eine waghalsige Flucht entzogen hatte. Der Vorfall begann, als Beamte der Verkehrspolizei Walldorf am späten Donnerstagabend einen Opel anhalten wollten. Schnell stellte sich heraus, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand.
Die Probleme begannen, als eine Streife aus Walldorf den Opel auf der A6 entdeckte und zum Anhalten aufforderte. Statt zu kooperieren, folgte der Fahrer dem Polizeifahrzeug kurz, beschleunigte dann abrupt und bog auf den Standstreifen ab. Mit gefährlich hoher Geschwindigkeit raste er in Richtung Heilbronn weiter.
Die Verfolgungsjagd dauerte nur wenige Kilometer, bevor dichter Verkehr die Beamten zwang, die Verfolgung abzubrechen. Bei der späteren Befragung gab der Mann zu, zuvor Marihuana geraucht zu haben. Ein Urintest bestätigte später den Drogenkonsum.
Gegenüber der Polizei erklärte er, in Panik geraten zu sein, weil er seinen Führerschein verlieren fürchtete. Die Behörden zogen ihm den Führerschein noch am Tatort ein.
Ihm drohen nun Strafverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss, Gefährdung des Straßenverkehrs und illegalen Straßenrennens. Sein Führerschein bleibt vorerst entzogen, während die Ermittlungen andauern. Die Polizei warnte eindringlich vor den Gefahren, die von flüchtigen Fahrern unter Drogen- oder Alkoholeinfluss ausgehen.






