Pudding mit Gabel: Wie ein skurriler Trend Deutschland und Österreich verbindet
Abraham HermighausenPudding mit Gabel: Wie ein skurriler Trend Deutschland und Österreich verbindet
Ein ungewöhnlicher Gesellschaftstrend erobert Deutschland und Österreich im Sturm. Was als spielerische Idee in Karlsruhe begann, bringt mittlerweile Hunderte von Menschen zusammen – diesmal in Koblenz –, um Pudding mit Gabeln statt mit Löffeln zu essen. Die über soziale Medien organisierte Aktion ist schnell zum Symbol für echte zwischenmenschliche Verbindungen in den Städten geworden.
Die Bewegung nahm ihren Anfang in Karlsruhe, wo ein spontaner Vorschlag, Pudding mit der Gabel zu essen, auf Instagram viral ging. Von dort verbreitete sie sich rasant – vor allem auf TikTok – und erreichte bald andere deutsche Städte und sogar Österreich. Am vergangenen Wochenende versammelten sich auf der Festung Koblenz zahlreiche Menschen, um an der skurrilen Aktion teilzunehmen.
Unter den Teilnehmenden waren junge Leute, Studierende und ältere Erwachsene, die sich alle auf das gemeinsame Erlebnis einließen. Sie trafen sich im öffentlichen Raum, zählen gemeinsam herunter und griffen dann mit der Gabel in ihren Pudding. Nach dem Spaß sorgten die Organisator:innen dafür, dass selbst der Müll eingesammelt wurde – zurück blieb keine Spur von Unordnung.
Das nächste Treffen in Koblenz steht bereits fest: Dann wird Kuchen mit Stäbchen gegessen. Was als absurde Scherze begann, hat sich zu einer regelmäßigen Gemeinschaftsveranstaltung entwickelt, die Einsamkeit durchbricht und echte Begegnungen ermöglicht.
Der Pudding-mit-Gabel-Trend ist längst mehr als ein kurzlebiger Social-Media-Hype. Er bietet den Menschen eine einfache Möglichkeit, sich zu treffen, gemeinsam zu lachen und Verbindungen in ihren Städten zu knüpfen. Mit weiteren Veranstaltungen in Planung zeigt die Bewegung keine Anzeichen dafür, an Schwung zu verlieren.






