Porsche SE prognostiziert Milliarden-Gewinn trotz Diesel-Skandal und Investitionspläne
Marliese MülichenPorsche SE prognostiziert Milliarden-Gewinn trotz Diesel-Skandal und Investitionspläne
Porsche SE legt Finanzausblick für das laufende Geschäftsjahr vor
Die Porsche SE hat ihre finanziellen Erwartungen für das aktuelle Geschäftsjahr dargelegt. Das Unternehmen rechnet mit einem Konzerngewinn nach Steuern in Höhe von 1,4 bis 2,4 Milliarden Euro. Zudem wird erwartet, dass die Netto-Liquidität – ohne künftige Investitionen – zwischen 1,0 und 1,5 Milliarden Euro liegen wird.
Über 4.000 Aktionäre nahmen an der Hauptversammlung der Porsche SE in Stuttgart teil. Ferdinand Piëch, Mitglied des Aufsichtsrats, fehlte aufgrund unerwarteter Terminüberschneidungen.
Während der Versammlung äußerte sich Vorstandsvorsitzender Hans Dieter Pötsch zum Diesel-Skandal bei Volkswagen. Er bezeichnete die vorgeschlagene Vergleichszahlung von 14,7 Milliarden US-Dollar mit US-Kunden und Behörden als einen wichtigen Schritt nach vorn. Die Vereinbarung umfasst Entschädigungen für Besitzer betroffener Diesel-Fahrzeuge mit 2,0-Liter-Motoren sowie Mittel für ein bundesweites Programm zur Förderung von Elektrofahrzeugen.
Pötsch betonte zudem die Rolle der Porsche SE als stabiler Großaktionär von Volkswagen. Das Unternehmen bleibe eine reine Beteiligungsgesellschaft mit einer Mehrheitsbeteiligung an Volkswagen. Die Stammaktien liegen in den Händen der Familien Porsche und Piëch.
Die finanziellen Prognosen des Unternehmens deuten auf eine solide Liquidität undProfitabilität hin. Die Vergleichslösungen in den USA markieren einen Fortschritt bei der Bewältigung des Diesel-Skandals. Die Porsche SE bleibt auf ihre langfristige Anlagestrategie fokussiert.






