Porsche kämpft mit Rekordverlust – Sparpaket und 718-Zukunft ungewiss
Abraham HermighausenPorsche kämpft mit Rekordverlust – Sparpaket und 718-Zukunft ungewiss
Porsche hat die schwächsten Finanzzahlen seit über 15 Jahren vorgelegt. Der Nettogewinn für 2025 brach um mehr als 90 Prozent ein, was drastische Sparmaßnahmen erzwingt. Das Unternehmen verhandelt derzeit mit den Mitarbeitenden über ein zweites Sparpaket.
Die Produktion der bisherigen 718-Baureihe wurde bereits im vergangenen Herbst eingestellt. Seitdem hat Porsche keine klare Zukunftsperspektive für die Modellreihe kommuniziert, plant jedoch, die vergleichsweise günstigen Einstiegsmodelle im Programm zu behalten. Ziel ist es, noch vor der werksweiten Sommerpause im Juli eine Einigung mit der Belegschaft zu erzielen.
Unternehmenschef Michael Leiters rechnet mit einer zügigen Lösung der Gespräche. Zudem will Porsche die Produktionskapazität unter die Vorjahresmarke von rund 280.000 Fahrzeugen senken. Um trotz geringerer Stückzahlen profitabel zu bleiben, setzt der Sportwagenhersteller auf eine engere Zusammenarbeit mit Audi.
Das Sparprogramm und die vertiefte Partnerschaft mit Audi sind zentrale Bausteine für Porsche auf dem Weg zur finanziellen Erholung. Die Verhandlungen mit den Beschäftigten sollen in Kürze abgeschlossen werden. Die Zukunft der 718-Reihe bleibt dabei ein wichtiger Bestandteil der Strategie, um Bezahlbarkeit und Stabilität zu sichern.






