Porsche investiert zwei Milliarden Euro in Mission E und schafft 1.000 neue Jobs
Jovan JohannPorsche investiert zwei Milliarden Euro in Mission E und schafft 1.000 neue Jobs
Porsche plant Investitionen in Höhe von rund zwei Milliarden Euro in seine Zukunftsprojekte. Ein beträchtlicher Teil davon – etwa 700 Millionen Euro – fließt in das Elektroauto-Programm Mission E. Mit dieser Initiative sollen am Standort mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen.
Uwe Hück, Vorsitzender des Porsche-Betriebsrats, warnte vor Kürzungen oder Verlagerungen von Investitionen. Solche Schritte könnten dem Unternehmen ernsthafte Probleme bereiten, so Hück. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der Porsche erhebliche Mittel für anstehende Projekte bereitstellt.
Im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen kritisierte Hück die Arbeitgeber für ihre Verhandlungsführung. Ein Lohnangebot von 0,9 Prozent bezeichnete er als „Einladung zum Streik“. Die dritte Verhandlungsrunde findet am Donnerstag in Pforzheim statt – sollte es kein besseres Angebot geben, drohen Warnstreiks.
Zudem verteidigte Hück die Entscheidung, die Dividende für die Volkswagen-Dachgesellschaft Porsche SE zu erhöhen. Als Mitglied des VW-Aufsichtsrats und stellvertretender Vorsitzender des Prüfungsausschusses von Porsche SE setzt er sich seit Langem für faire und sensible Verhandlungen ein.
Das Mission E-Projekt bleibt ein zentraler Baustein der Porsche-Strategie, verbunden mit hohen Investitionen und neuen Arbeitsplätzen. Die Tarifgespräche gehen unterdessen weiter, die Spannungen wegen der aktuellen Angebote nehmen zu. Weitere Entwicklungen hängen vom Ausgang der Donnerstagsverhandlungen ab.






