17 March 2026, 00:34

"Pizza und Politik": Wie Freiburgs Initiative vor der Landtagswahl 2026 Wähler mobilisiert

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung einer vielfältigen Gruppe von Menschen, einige sitzen und einige stehen, mit dem Text "Die demokratische Plattform" darüber.

"Pizza und Politik": Wie Freiburgs Initiative vor der Landtagswahl 2026 Wähler mobilisiert

Pizza und Politik: Neue Initiative will Wahlbeteiligung vor der Landtagswahl 2026 steigern

Mit dem Projekt Pizza und Politik soll die Wahlbeteiligung im Vorfeld der Landtagswahl 2026 erhöht werden. Im Mittelpunkt stehen Menschen in prekären Lebenssituationen, die durch lockere Gesprächsrunden und kreative Methoden an politische Themen herangeführt werden sollen. Die Initiatoren wollen Politik zugänglicher machen und gleichzeitig die Bedeutung demokratischer Teilhabe betonen.

Hinter der Demokratie-Initiative stehen die Erzbischöfliche Erwachsenenbildung Freiburg, Caritas Freiburg und der Katholische Familienverband. Im Rahmen des Projekts sind verschiedene Veranstaltungen geplant – von Vorträgen und Wahlhilfen bis hin zu Abenddiskussionen, etwa im Bildungshaus Kloster St. Ulrich oder im Pfarrzentrum St. Georg in Freiburg.

Ein besonderes Highlight ist die Schreibmaschinen-Aktion: Teilnehmer können ihre Anliegen und Forderungen auf Postkarten tippen, die später an die gewählten Parteien überreicht werden. So soll Bürgern eine direkte Möglichkeit gegeben werden, ihre Prioritäten zu äußern.

Durch die Kombination von Essen, Gesprächen und interaktiven Formaten will die Initiative Hemmschwellen gegenüber politischer Beteiligung abbauen. Besonders angesprochen werden sollen Menschen, die sich von der klassischen Politik nicht repräsentiert fühlen – und ermutigt werden, die Zukunft ihrer Gemeinschaft mitzugestalten.

Bisher sind keine Veranstaltungen außerhalb Freiburgs in Baden-Württemberg bestätigt. Doch mit Pizzaabenden, Schreibmaschinen und offenen Diskussionsrunden bietet das Projekt einen frischen Ansatz, um Wähler zu aktivieren. Die Organisatoren wollen die Mobilisierung bis zur Wahl 2026 weiter vorantreiben.

AKTUALISIERUNG

Parallel-Demokratie-Veranstaltung in Freiburg beschäftigt sich mit Reformen der direkten Demokratie

Eine neue Veranstaltung in Freiburg wird sich mit der Verbesserung der Mechanismen der direkten Demokratie im Vorfeld der Landtagswahl 2026 befassen. Wichtige Details sind:

  • Debatte am 19. Februar 2026 im Bürgerhaus Seepark über die Erleichterung von Volksbegehren (Bürgerinitiativen) in Baden-Württemberg.
  • Podiumsdiskussion mit Professor Reiner Eichenberger und Landtagsbewerbern, die rechtliche Hindernisse für die direkte Demokratie diskutieren.
  • anschließende öffentliche Fragestunde, die den direkten Austausch mit politischen Figuren ermöglicht. Dies ergänzt die Initiative Pizza und Politik und beschäftigt sich mit strukturellen Reformen bei der demokratischen Teilhabe.