10 May 2026, 12:10

Pforzheim und Kirche suchen gemeinsam Lösungen für bedrohte Kindergärten

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Abschnitten und Textdetails.

Pforzheim und Kirche suchen gemeinsam Lösungen für bedrohte Kindergärten

Die Gespräche zwischen Vertretern der Stadt Pforzheim und der Evangelischen Kirche über die Zukunft der örtlichen kirchlichen Kindergärten dauern seit Mai 2018 an. Beide Seiten erkennen die Komplexität der Thematik an, bleiben jedoch entschlossen, langfristige Lösungen für jede betroffene Einrichtung zu finden.

Im Mittelpunkt der Verhandlungen stand zunächst die geplante Schließung der Kindergärten in Dillweißenstein bis 2021. Die Kirche willigte jedoch ein, die Einrichtungen so lange offen zu halten, bis neue Räumlichkeiten bereitstehen. Parallel prüft die Stadt mehrere Standorte im Stadtteil auf ihre Eignung für den Neubau moderner Kindertagesstätten.

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Bürgermeister Peter Boch und der stellvertretende Dekan Jens Adam leiten die Bemühungen, einen reibungslosen Übergang für die betroffenen Familien zu gewährleisten. Durch ihre Zusammenarbeit konnten bereits Schließungen an drei Standorten – Schlossberg, Sonnenhof-Sonnenberg und Deichlerweg – verhindert werden, indem die Trägerschaft an neue Anbieter übergeben wurde.

Beide Seiten betonen, dass Fortschritte Zeit erfordern. Schritt für Schritt arbeiten sie daran, die individuellen Bedürfnisse der Kindergärten mit der übergeordneten Planung des städtischen Frühbildungssystems in Einklang zu bringen. Die Stadt hat zudem Interesse signalisiert, in Dillweißenstein langfristig einen konfessionellen Träger zu erhalten.

Die Vereinbarung, die Dillweißensteiner Kindergärten bis zur Fertigstellung neuer Gebäude weiterzubetreiben, schafft vorerst Entlastung. Mit laufenden Standortbewertungen und Trägerwechseln streben Stadt und Kirche an, stabile Betreuungsangebote zu sichern. Weitere Entwicklungen hängen vom Fortschritt der Bauplanungen und der fortschreitenden Zusammenarbeit ab.

Quelle