27 June 2026, 04:09

Niedersachsen diskutiert den 8. März als neuen gesetzlichen Feiertag

Dies ist der Status des neuen Feiertags für Niedersachsen

Niedersachsen diskutiert den 8. März als neuen gesetzlichen Feiertag

In Niedersachsen läuft eine Kampagne, den Internationalen Frauentag am 8. März zu einem gesetzlichen Feiertag zu machen. Das Bundesland hat derzeit mit nur zehn die wenigsten Feiertage in ganz Deutschland. Eine Petition zur Unterstützung des Vorhabens hat bereits über 5.000 Unterschriften gesammelt.

Die Initiative geht auf ein Bündnis aus dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Gewerkschaft Verdi und dem Landesfrauenrat zurück. Ihr Ziel ist es, die offizielle Anerkennung des 8. März als Feiertag voranzutreiben.

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Der Petitionsausschuss hat die Idee bereits im Landtag beraten. Daraufhin wurde das Innenministerium beauftragt, den Vorschlag zu prüfen. Das Ministerium führte seitdem Gespräche mit den Initiatorinnen und Initiatoren sowie mit verschiedenen Verbänden und Gewerkschaften.

Der nächste Schritt steht an diesem Mittwoch an: Dann wird das Parlament in einer Plenarsitzung über das Anliegen diskutieren. Unterstützer der Kampagne wollen während der Debatte vor dem Gebäude präsent sein. Zudem planen sie, mit Abgeordneten und der Öffentlichkeit ins Gespräch zu kommen, um weitere Zustimmung zu gewinnen.

Damit der Feiertag Gesetz wird, müsste ein offizieller Antrag von einer Fraktion eingebracht werden. Einige Wirtschaftsverbände haben Bedenken wegen möglicher wirtschaftlicher Nachteile geäußert. Studien, auf die sich Verdi beruft, zeigen jedoch, dass die Einführung zusätzlicher Feiertage in der Vergangenheit keine negativen Folgen hatte.

Der Vorschlag wird nun in der anstehenden Plenarsitzung beraten. Bei einer Zustimmung wäre es das erste Mal seit Jahren, dass Niedersachsen einen neuen Feiertag einführt. Das Ergebnis hängt von weiterer politischer Unterstützung und den formalen parlamentarischen Schritten ab.

Quelle