15 May 2026, 12:21

Neuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen gegen Rassismus mit Kultur und Solidarität

Plakat zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut mit einem kreisförmigen Logo mit einer Hand, umgeben von Blättern, fetter weißer Schrift, die "Internationaler Tag" lautet, auf einem hellblauen Hintergrund mit einem weißen Rand.

Neuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen gegen Rassismus mit Kultur und Solidarität

Internationale Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März in Neuwied

Vom 16. bis 29. März finden in Neuwied die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Die Veranstaltungsreihe setzt sich mit anhaltenden Problemen wie Diskriminierung und Ausgrenzung in der Gesellschaft auseinander. Die Organisatorinnen und Organisatoren haben für die beiden Wochen ein vielseitiges Programm aus Workshops, Filmvorführungen und Gemeinschaftsveranstaltungen vorbereitet.

Den Auftakt bildet am 16. März ein Aktionstag am Luisenplatz, der offiziell die Veranstaltung einleitet. Bereits zwei Tage zuvor, am 14. März, bietet EIRENE e.V. in seinen Räumlichkeiten einen Erste-Hilfe-Kurs unter dem Titel „Erste Hilfe – Jeder kann Leben retten!“ an.

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Am 18. März lädt der Albanisch-Islamische Kulturverein Bashkimi e.V. zu einem gemeinsamen Iftar in die Sohler Weg 57 ein. In der folgenden Woche zeigt das Jugendzentrum Big House am 20. März den Film „Das deutsche Volk“. Einen Tag später, am 21. März, findet am „Engel der Kulturen“ eine Mahnwache statt, die an diejenigen erinnert, die in Iran für Freiheit und Demokratie kämpfen.

Die Filmreihe wird am 23. März fortgesetzt, wenn sich die Internationale Frauengruppe im Mehrgenerationenhaus Neuwied trifft. Zwei Tage später, am 25. März, präsentiert Minski im Schauburg die Dokumentation „Kein Land für niemanden – Festung Europa“. Den Abschluss der Veranstaltung bildet am 28. März„Keine einzelne Geschichte“, eine gemeinsame Aktion von EIRENE e.V. und dem Stadjugendrat.

Die Reihe reagiert auf aktuelle Vorfälle, die den anhaltenden Rassismus sowie die Entmenschlichung von Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten sowie marginalisierten Gruppen aufzeigen. Über 14 Tage hinweg bieten Diskussionen, Schulungen und kulturelle Veranstaltungen die Möglichkeit, Solidarität zu stärken und das Bewusstsein für diese Themen zu schärfen. Alle Angebote sind öffentlich und für alle Interessierten zugänglich.

Quelle