Neue Elbbrücke schafft direkte Verbindung zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg bis 2027
Marliese MülichenNeue Elbbrücke schafft direkte Verbindung zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg bis 2027
Neue Brücke über die Elbe verbindet bald Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Ein neues Bauwerk über den Fluss Elbe wird künftig Sachsen-Anhalt und Brandenburg miteinander verbinden. Das Projekt im Rahmen der Bundesstraße 189 soll die Verkehrsanbindung zwischen Geestgottberg im Landkreis Stendal und Wittenberge im Landkreis Prignitz deutlich verbessern. Bundes- und Landesvertreter trafen sich in dieser Woche zur offiziellen Einweihung der Baustelle.
Die Grundsteinlegung fand auf der brandenburgischen Seite in Wittenberge statt. An der Veranstaltung nahmen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Lydia Hüskens sowie Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach teil. Schnieder bezeichnete die Brücke als eine „lebenswichtige Verkehrsader für die Region“.
Die Konstruktion wird sich über 1.109 Meter durch das Elbtal erstrecken. Sie erhält eine 13,8 Meter breite Fahrbahn sowie einen drei Meter breiten Geh- und Radweg auf der Ostseite. Die Bauarbeiten sollen drei Jahre dauern; die Freigabe für den Verkehr ist für 2027 geplant.
Die Bundesregierung fördert das Vorhaben mit rund 120 Millionen Euro. Hüskens betonte die Vorteile des Projekts, darunter eine bessere Mobilität, optimierte Straßenverbindungen und neue Impulse für die regionale Entwicklung. Crumbach nannte die Strecke eine „Schlüsselroute“ für Pendler, lokale Unternehmen und den Tourismus und verwies zudem auf die verbesserte Anbindung für Radfahrer.
Die Brücke wird eine zentrale Verbindung zwischen den beiden Bundesländern bilden. Sie ist darauf ausgelegt, die Verkehrseffizienz zu steigern und das Wirtschaftswachstum im Elbtal zu unterstützen. Das Projekt stellt eine bedeutende Investition in die Infrastruktur der Region dar.
