Mosolf setzt auf vollelektrische Lkw in Illingen und spart 1.000 Tonnen CO₂ jährlich
Jovan JohannMosolf setzt auf vollelektrische Lkw in Illingen und spart 1.000 Tonnen CO₂ jährlich
Mosolf führt sechs vollelektrische Transporter am Standort Illingen ein, um Emissionen zu reduzieren
Am Standort Illingen hat die Mosolf Gruppe sechs vollelektrische Lkw in Betrieb genommen, um die CO₂-Bilanz zu verbessern. Der Schritt unterstützt Deutschlands Bestrebungen, den Güterverkehr bis 2030 klimafreundlicher zu gestalten. Jeder der elektrischen Lastwagen kann Fertigfahrzeuge transportieren – und das völlig emissionsfrei vor Ort.
Die E-Lkw stammen vom Hersteller Designwerk und sind mit Anhängern von Kässbohrer kombiniert. Gemeinsam ermöglichen sie den Transport von über 40.000 Fahrzeugen pro Jahr. Mosolf rechnet damit, dass allein am Standort Illingen die CO₂-Emissionen dadurch um bis zu 1.000 Tonnen jährlich sinken werden.
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr fördert das Projekt mit zwei Millionen Euro. Bundesverkehrsminister Winfried Hermann hat ein klares Ziel vorgegeben: Bis 2030 soll die Hälfte des gesamten Güterverkehrs klimaneutral sein. Mosolf selbst strebt an, die Emissionen der Scope-1- und Scope-2-Kategorien im gleichen Zeitraum um 40 Prozent zu senken.
Um die E-Flotte zu unterstützen, arbeitete Mosolf 2023 mit Smatrics zusammen, um die notwendige Ladeinfrastruktur aufzubauen. Zudem kooperiert das Unternehmen mit Spectaire, um Emissionen während des Betriebs in Echtzeit zu messen. Für 2025 sind sechs weitere E-Lkw geplant.
Die neue Flotte markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigeren Logistik bei Mosolf. Mit staatlicher Förderung und einer funktionsfähigen Ladeinfrastruktur will das Unternehmen seine elektrischen Transportkapazitäten weiter ausbauen. Das Projekt steht im Einklang mit den nationalen Zielen, die Verkehrsemissionen bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich zu verringern.






