22 May 2026, 22:13

Linke fordert radikale Wende im Kampf gegen die deutsche Wohnungsnot

Linke kritisiert Rückgang bei Wohnungsfertigstellungen

Linke fordert radikale Wende im Kampf gegen die deutsche Wohnungsnot

Die Linke hat die Regierung scharf für ihr Krisenmanagement in der deutschen Wohnungsnot kritisiert. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Partei, bezeichnete die geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen im Jahr 2021 als „beschämend“. Nun drängt sie auf rasche Maßnahmen, um den sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau im gesamten Land voranzutreiben.

Lay fordert ein großes Investitionsprogramm, um den massiven Wohnungsmangel zu bekämpfen. Bei einem bundesweiten Fehlbestand von mindestens 1,4 Millionen Wohnungen warnte sie, dass der Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu einer „sozialen Bruchlinie“ werde. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, den sozialen Wohnungsbau, kommunale Immobilien und Genossenschaftswohnungen auszubauen.

Gleichzeitig kritisierte sie die jüngsten Maßnahmen von Bundesbauministerin Verena Hubertz als unzureichend. Stattdessen bestehe Lay darauf, dass die Regierung selbst eine große Zahl bezahlbarer Wohnungen errichten müsse. Zudem pocht sie auf die sofortige Freigabe bereits zugesagter Fördergelder für gemeinnützige Wohnprojekte.

Die Forderungen der Linken kommen angesichts wachsender Frustration über die zögerliche Bewältigung der Krise. Lay verlangt sowohl kurzfristige Finanzhilfen als auch langfristige Bauverpflichtungen, um die Belastung für Haushalte in Not zu verringern.

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Die Vorschläge der Linken zielen darauf ab, durch direkte staatliche Eingriffe den Bau bezahlbarer Wohnungen zu beschleunigen. Lays Warnungen unterstreichen das Ausmaß des Wohnungsmangels und dessen Auswirkungen auf den sozialen Zusammenhalt. Ohne schnelles Handeln droht sich die Kluft zwischen Nachfrage und Angebot weiter zu vertiefen.

Quelle