Lebenslange Haft für Mord an 42-jähriger Mutter auf Waldweg in Baden-Württemberg
Hellmut RudolphMord an Frau auf Waldweg: Lebenslange Haft für 47-Jährigen in Stuttgart - Lebenslange Haft für Mord an 42-jähriger Mutter auf Waldweg in Baden-Württemberg
Ein 47-jähriger Mann ist wegen des Mordes an einer 42-jährigen Frau in Baden-Württemberg zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Opfer, eine zweifache Mutter, war im Februar 2025 auf einem Waldweg mit ihrem E-Scooter unterwegs, als es angegriffen wurde. Drei Monate später wurde ihre Leiche mit schweren Halsverletzungen aufgefunden.
Der Angeklagte, der das Opfer kannte, hatte sich an der Strecke postiert, die sie regelmäßig nutzte. Gerichtsakten zufolge hielt er sich an zwei verschiedenen Tagen vor der Tat jeweils etwa drei Stunden am Tatort auf – ohne dass die Frau an diesen Tagen vorbeikam. Als sie schließlich erschien, griff er sie mit tödlicher Gewalt an.
Das Landgericht Stuttgart verurteilte den Mann aufgrund indirekter Beweise, darunter Mobilfunkdaten, die ihn am Tatort platzierten. Im Rahmen des Urteils wurde er zur Zahlung von 10.000 Euro Schmerzensgeld an die Kinder des Opfers verpflichtet. Zudem muss er die Beerdigungs- und Überführungskosten in die Mongolei tragen, wo die Familie der Getöteten lebt.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; der Angeklagte bleibt bis zum Abschluss der weiteren juristischen Schritte in Untersuchungshaft. Über die Reaktion der Öffentlichkeit in Baden-Württemberg hinaus gab es bisher keine dokumentierten Stellungnahmen jenseits der Gerichtsentscheidung und Äußerungen der Angehörigen.
Im Mittelpunkt des Falls steht ein vorsätzlich geplanter Angriff auf einem Waldweg, wobei die Verurteilung maßgeblich auf digitalen Beweismitteln beruht. Das Strafmaß umfasst lebenslange Haft, finanzielle Entschädigung für die Kinder des Opfers sowie die Übernahme der Bestattungskosten. Bis zur Rechtskraft des Urteils stehen noch weitere juristische Schritte aus.






