Koblenz investiert 47,6 Millionen Euro in moderne Sportanlagen bis 2031
Marliese MülichenKoblenz investiert 47,6 Millionen Euro in moderne Sportanlagen bis 2031
Koblenz plant eine umfassende Modernisierung seiner Sportanlagen. Das Vorhaben sieht den Ersatz der maroden Haupttribüne vor, die aus den 1930er-Jahren stammt und sich nicht mehr kostengünstig sanieren lässt. Die neue Anlage soll dem Schulsport, Leichtathletikveranstaltungen und Spielen der Drittliga-Fußballmannschaften dienen.
Die Stadt hat Fördermittel in Höhe von 8 Millionen Euro vom Bund eingeworben – die höchste mögliche Summe im Rahmen des Programms. Weitere 26 Millionen Euro stammen aus anderen Quellen, während Koblenz selbst 13,6 Millionen Euro aus dem eigenen Haushalt beisteuert. Die Gesamtkosten spiegeln den Umfang der Modernisierung wider, die ein nachhaltiges und barrierearmes Veranstaltungszentrum schaffen soll.
Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Abschnitten. Der Neubau der Tribüne soll 2028 beginnen, wobei die intensivste Phase bis 2030 läuft. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für 2031 vorgesehen. Um die Kosten im Griff zu behalten, prüfen die Verantwortlichen die jüngste Sanierung des Lohrheidestadions in Wattenscheid auf mögliche Einsparpotenziale.
Die neue Tribüne wird die langjährigen strukturellen Mängel der alten Anlage beheben und moderne Räumlichkeiten für den lokalen Sport und Veranstaltungen bieten. Das Projekt bleibt auf Kurs für eine Fertigstellung zu Beginn der 2030er-Jahre.
