Kanzlei Voigt kämpft mit KI-Band und Badehosen für Autofahrer-Rechte
Abraham HermighausenKanzlei Voigt kämpft mit KI-Band und Badehosen für Autofahrer-Rechte
Kanzlei Voigt startet Kampagne für die Rechte von Autofahrern bei Unfällen ohne Schuldanteil
Die Kanzlei Voigt hat eine neue Initiative ins Leben gerufen, um auf die Rechte von Fahrern bei Unfällen ohne eigenes Verschulden aufmerksam zu machen. Die unter dem Motto „Voigt regelt“ laufende Kampagne setzt auf ungewöhnliche Methoden – darunter einen Song und ein Musikvideo einer fiktiven Band. Henning Hamann, geschäftsführender Partner der Kanzlei, möchte damit Autofahrer über ihre rechtlichen Ansprüche nach einem Zusammenstoß informieren.
Die Aktion bricht mit klassischen Werbestrategien von Anwaltskanzleien: Im Mittelpunkt steht ein Titel der KI-generierten Band Die Regler. Damit zeigt Voigt nicht nur kreative Wege der Rechtsberatung auf, sondern demonstriert auch das Potenzial von Künstlicher Intelligenz jenseits der Musikbranche – etwa in der Interessenvertretung. Sämtliche Erlöse der Kampagne kommen der ETL Kinderträume Stiftung zugute, die zur Unternehmensgruppe von Voigt gehört.
Auf der Website der Kanzlei, gerechtsverkehr.de, gibt es zudem Merchandise-Artikel zu erwerben – darunter skurrile Stücke wie „Bremsspuren-Badehosen“. Besonders betont die Kanzlei die finanziellen Risiken für Fuhrparkverantwortliche: Wer seine Rechte nicht kennt, riskiert bei Unfällen ohne eigenes Verschulden hohe Verluste. In Deutschland erhalten Geschädigte ohne anwaltliche Vertretung im Schnitt 15 bis 20 Prozent weniger Entschädigung von der gegnerischen Versicherung.
Die Kampagne verbindet Kreativität mit einer ernsthaften Botschaft zu rechtlichen Ansprüchen – und leistet gleichzeitig einen Beitrag für den guten Zweck. Gleichzeitig regt sie die Debatte über den Einsatz von KI in der Content-Erstellung an. Fuhrparkmanager und Fahrer werden aufgefordert, sich über ihre Rechte zu informieren, um nach Unfällen finanzielle Nachteile zu vermeiden.






