11 April 2026, 06:10

Käfertal in Mannheim: Wirtschaftsdezernent besucht Unternehmen und diskutiert Zukunftspläne

Ausführliche alte Karte von Mannheim, Deutschland, die Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Entfernungen in Blau-, Grün- und Gelbtönen zeigt.

Käfertal in Mannheim: Wirtschaftsdezernent besucht Unternehmen und diskutiert Zukunftspläne

Käfertals Stadtviertel in Mannheim empfing am 20. Oktober 2025 prominenten Besuch. Thorsten Riehle, Wirtschaftsdezernent der Stadt, besuchte lokale Unternehmen und soziale Einrichtungen, um über aktuelle Herausforderungen und künftige Pläne zu sprechen. Begleitet von seinen Beratern Florian Mattheier und Michael Müller tauschte er sich im Rahmen einer ganztägigen Begehung mit Anwohnern und Unternehmerinnen aus.

Den Auftakt bildete das Joseph-Bauer-Seniorenheim, eine Einrichtung mit 110 Plätzen, wo Leiter Bernd Nauwartat Bedenken zur Verkehrssicherheit vorbrachte. Erschlossen wurden Maßnahmen wie Tempolimits und eine bessere Barrierefreiheit für Bewohner sowie Besucher. Zudem wiesen Sabera Maqsudi und Emre Naeem, Inhaber des Café Bazaar, auf die Notwendigkeit klarerer Beschilderung hin – insbesondere bei Parkregelungen.

Im Anschluss besuchte die Delegation die Baustelle der St.-Hildegard-Kirche. An diesem Standort entsteht künftig ein Berufsbildungszentrum für Pflege- und Sozialberufe, ein zentrales Projekt für die Entwicklung des Viertels.

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Im neu eröffneten Rewe-Markt in der Spinelli-Straße zeigte sich Filialleiter Sahin Karaaslan verhalten optimistisch bezüglich der Aufwertung des Stadtteils. Der letzte Halt galt der Spinelli-Apotheke, wo Eva Wolfmüller auf die vielen leerstehenden Gewerbeimmobilien in der Umgebung verwies. Sie betonte, wie wichtig es sei, weitere Betriebe anzusiedeln, um die Flächen zu beleben und die lokale Wirtschaft zu stärken.

Der Besuch machte deutlich: Käfertal verzeichnet Fortschritte, steht aber weiterhin vor strukturellen Aufgaben. Unternehmer und Einrichtungsträger benannten konkrete Bedarfe – von Verkehrsanpassungen über bessere Wegweiser bis hin zur Belebung der Gewerbeflächen. Die Gespräche dürften künftige Entscheidungen zu Infrastruktur und Wirtschaftsförderung im Stadtteil prägen.

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