Junge Frau entkommt nach Wildunfall mit leichten Verletzungen bei Schwendi
Abraham HermighausenJunge Frau entkommt nach Wildunfall mit leichten Verletzungen bei Schwendi
Eine 21-jährige Frau entkam mit leichten Verletzungen, nachdem ihr Auto in den frühen Morgenstunden des Sonntags in der Nähe von Schwendi umgekippt war. Der Unfall ereignete sich, als sie auswich, um einem Reh auszuweichen, das die Landesstraße 265 überquerte – dabei prallte ihr Volkswagen gegen einen Baum und überschlug sich.
Das Geschehen spielte sich gegen 0:45 Uhr auf dem Abschnitt zwischen Schöneburg und Hürbel ab. Die angeschnallte Fahrerinnen konnte sich selbst aus dem Wrack befreien, bevor sie den Notruf alarmierte.
Die Polizei traf am Unfallort ein und bestätigte, dass am Fahrzeug ein Schaden von etwa 2.000 Euro entstanden war. Ein Abschleppwagen barg das Auto später von der Straße. Die Behörden wiesen darauf hin, dass dies bereits der zweite derartige Unfall in der Region innerhalb eines Jahres war – beim letzten Mal war ein Rehbock Grund für eine Ausweichbewegung, bei der ein Fahrer einen Baum streifte und sich überschlug.
Die Verletzungen der Frau blieben dank des angelegten Sicherheitsgurts glücklicherweise gering. Die Polizei erinnerte erneut daran, stets den Gurt zu tragen, da dieser das Risiko schwerer Verletzungen bei Unfällen deutlich verringert.
Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die von Wildtieren auf Landstraßen ausgehen. Zwar blieb die Fahrerinnen von schweren Verletzungen verschont, doch ihr Fahrzeug erlitt beträchtlichen Schaden. Die Behörden raten weiterhin zu erhöhter Vorsicht – besonders nachts, wenn Tiere häufiger die Fahrbahn überqueren.






