HyImpulse sichert 45 Millionen Euro für revolutionäre Raketenprojekte aus Deutschland
Hellmut RudolphHyImpulse sichert 45 Millionen Euro für revolutionäre Raketenprojekte aus Deutschland
Deutsches Raumfahrt-Start-up HyImpulse sichert 45 Millionen Euro für Raketenprojekte
Das deutsche Raumfahrt-Start-up HyImpulse hat zusätzliche 45 Millionen Euro an Fördergeldern eingeworben, um seine Raketenentwicklungen voranzutreiben. Das Unternehmen arbeitet an zwei zentralen Systemen: der suborbitalen Rakete SR75 und der dreistufigen Trägerrakete SL1, die Europas Zugang zum Weltraum mit flexibleren und wettbewerbsfähigeren Startoptionen ausbauen sollen.
HyImpulse, 2018 gegründet, hat bisher insgesamt rund 74 Millionen Euro eingesammelt. Bei der jüngsten Finanzierungsrunde steuerten private Investoren – angeführt von Campus Founders Ventures – 15 Millionen Euro bei, weitere 30 Millionen kamen aus öffentlichen Quellen. Die frischen Mittel sollen die Entwicklung der Raketen beschleunigen.
Die suborbitale SR75 absolvierte im vergangenen Jahr ihren ersten Testflug. Ein kommerzieller Start dieses Systems könnte bereits im nächsten Jahr erfolgen. Die orbitale Trägerrakete SL1 hingegen soll 2027 zu ihrem Jungfernflug abheben.
HyImpulse bezeichnet die SL1 als "flexiblen Weltraum-Taxidienst" für kleine Nutzlasten. Die Rakete setzt auf Hybridantrieb, was sie nach Unternehmensangaben zuverlässiger und kostengünstiger machen soll. Mit diesen Projekten will HyImpulse Europas Abhängigkeit von ausländischen Startanbietern verringern und die Position des Kontinents auf dem globalen Raumfahrtmarkt stärken.
Mit der neuen Finanzspritze und klaren Zeitplänen rückt HyImpulse der kommerziellen Nutzung näher. Die SR75 könnte bereits in einem Jahr bezahlte Flüge aufnehmen, während die SL1 für 2027 geplant ist. Diese Schritte sollen Europa mehr Kontrolle über seine Weltraummissionen verschaffen und die Startkapazitäten ausbauen.






