"Höhle der Löwen": Wutausbrüche, Tricks und nur zwei Deals in emotionaler Folge
Hellmut RudolphMaschmeyers wütiger Studio-Ausstieg - "Höhle der Löwen": Wutausbrüche, Tricks und nur zwei Deals in emotionaler Folge
„Die Höhle der Löwen“: Hitzige Diskussionen und überraschende Abgänge in der Montagsfolge
In der Montagabend-Ausgabe von Die Höhle der Löwen kam es zu hitzigen Wortgefechten und unerwarteten Ausbrüchen. Drei Gründerteams präsentierten ihre Geschäftsideen vor den Investoren – doch nur wenige konnten am Ende einen Deal abschließen. Carsten Maschmeyer verließ sogar mitten in einem Pitch wütend das Studio, nachdem ihm die Herangehensweise eines Teams zu viel wurde.
Die um 20:15 Uhr auf Vox oder RTL ausgestrahlte Sendung bot alles von Kinder-Schutzwesten fürs Radfahren bis hin zu Rum, der speziell an Frauen vermarktet wird. Manche Pitches überzeugten, andere ließen die „Löwen“ frustriert oder unüberzeugt zurück.
Den Abend eröffnete das Duo Laura Walter (31) und Tatjana Peters (30) mit Sheers, einer Rum-Marke, die sich gezielt an Frauen richtet. Konkurrenz erhielten sie von Bruno Stein (23) und Martin Emmrich (23), die Coby’s vorstellten – einen Instant-Kaffeesirup, der angeblich von einer Million Instagram-Follower unterstützt wird. Doch Maschmeyer durchschaute schnell den Trick: Die Social-Media-Reichweite stammte nicht von Coby’s selbst, sondern von einem separaten, globalen Kaffee-Kanal. Er warf den beiden vor, das Panel getäuscht zu haben.
Es folgten Daniel Stadtmann (44), Dr. Peter Stiller (46) und Gregor Schleicher (46) mit Whacky, einer Snack-Wurst, für die sie 200.000 Euro bei einem Anteil von 10 Prozent forderten. Ihre zurückhaltende Reaktion auf das Interesse der Investoren brachte Maschmeyer so in Rage, dass er das Studio verließ. Später gab er zu, dass ihn ein anderer Pitch – von zwei Hamburger Versicherungsmaklern – weitaus mehr überzeugt hatte.
Jan Hass (37) und Steffen Gross (41) präsentierten daraufhin little Biker, eine gepolsterte Weste mit Griff, die Kindern das Radfahren oder Skaten erleichtern soll. Ihre vier Kinder zwischen vier und sechs Jahren begleiteten sie auf die Bühne. Martin Schroeter erkannte das Potenzial des Produkts und investierte 150.000 Euro für 30 Prozent der Anteile.
Den letzten erfolgreichen Pitch lieferten Fiona Jasmut (27) und Ole Walkenhorst (27) mit KassenKompass, einem Online-Tool, das Krankenkassen vergleicht und Einsparmöglichkeiten aufzeigt. Maschmeyer, trotz seines früheren Wutausbruchs, sagte eine Investition von 300.000 Euro für 20 Prozent zu und versprach, das Team beim Wachstum zu unterstützen.
Am Ende der Folge sicherten sich nur little Biker und KassenKompass die begehrten Deals. Maschmeyers plötzlicher Abgang unterstrich die Spannungen, die entstehen, wenn die Erwartungen von Gründern und Investoren auseinandergehen. Die nächste Ausgabe wird voraussichtlich wieder hochkarätige Verhandlungen und mutige Geschäftsideen bieten.






