04 May 2026, 08:11

Hoffmeister-Kraut stärkt Handelsbeziehungen zwischen Baden-Württemberg und Indien

Luftaufnahme eines großen Industriegebiets in Leipzig, Deutschland, beschriftet mit "Bell Europe", mit Gebäuden, Bäumen, Straßen und anderer Infrastruktur.

Hoffmeister-Kraut stärkt Handelsbeziehungen zwischen Baden-Württemberg und Indien

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut reist mit Delegation nach Indien – Stärkung der Handelsbeziehungen im Fokus

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, baden-württembergische Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, hat eine mehrtägige Delegationsreise nach Indien angetreten. Ziel der Visite ist es, die Zusammenarbeit in Schlüsselsektoren zu vertiefen und die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien voranzutreiben.

Auf dem Programm steht unter anderem ein Besuch bei Bharat Forge in Pune, einem weltweit führenden Hersteller von hochfesten Schmiedeteilen. Im Mittelpunkt der Gespräche werden der Maschinenbau und die Medizintechnik stehen – zwei Branchen von zentraler Bedeutung für beide Regionen.

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Am 4. Februar 2025 trifft Hoffmeister-Kraut mit Shobha Karandlaje, Indiens Staatsministerin für Arbeit und Beschäftigung, zusammen. Themen des Austauschs sind die politische Zusammenarbeit in Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsfragen.

Die Handelszahlen unterstreichen die Bedeutung der bilateralen Beziehungen: 2023 exportierte Baden-Württemberg Waren im Wert von rund 2,43 Milliarden Euro nach Indien und war damit Indiens 22-wichtigster Exportmarkt des Landes. Zu den wichtigsten Ausfuhrgütern zählten Maschinen (920 Mio. Euro), Datenverarbeitungsgeräte und Elektronik (326 Mio. Euro) sowie elektrische Ausrüstungen (244 Mio. Euro). Die Importe aus Indien nach Baden-Württemberg beliefen sich auf etwa 1,837 Milliarden Euro, womit Indien auf Platz 25 der wichtigsten Lieferländer lag. Der gesamte bilaterale Handel erreichte im vergangenen Jahr ein Volumen von 4,267 Milliarden Euro.

Die Ministerin betonte zudem die Dringlichkeit, die Verhandlungen der EU über ein Freihandelsabkommen mit Indien zu beschleunigen. Ein solches Abkommen könnte den wirtschaftlichen Austausch zwischen beiden Partnern weiter beleben.

Die Delegationsreise unterstreicht die wachsenden Wirtschaftsverflechtungen zwischen Baden-Württemberg und Indien. Mit einem Handelsvolumen von bereits über 4 Milliarden Euro sehen beide Seiten großes Potenzial für eine vertiefte Zusammenarbeit in den Bereichen Produktion, Technologie und Arbeitsmarktpolitik. Die Reise könnte zudem Impulse für die weiteren EU-Indien-Handelsgespräche in den kommenden Monaten geben.

Quelle