14 June 2026, 06:06

Hitlers Mercedes 770 wird für Millionen versteigert – ein umstrittenes Stück Geschichte

Mercedes Typ 770 von Adolf Hitler: Auktion (Aktualisierung)

Hitlers Mercedes 770 wird für Millionen versteigert – ein umstrittenes Stück Geschichte

Ein ehemaliger Paradenwagen Adolf Hitlers, ein Mercedes-Benz 770 (W 150), wird von Worldwide Auctioneers versteigert. Das Fahrzeug, das einst bei hochkarätigen Veranstaltungen eingesetzt wurde, stößt auf großes Interesse. Schätzungen zufolge könnte es einen Preis zwischen 7 und 9 Millionen US-Dollar erzielen.

Der Mercedes-Benz 770, auch „Großer Mercedes“ genannt, wurde speziell für Hitler angefertigt. Zu den Besonderheiten zählten eine verstärkte Windschutzscheibe und gepanzerte Seitenverkleidungen. Sein 7,7-Liter-Reihenkraftmotor mit acht Zylindern leistete 230 PS und ermöglichte in der ungepanzerten Version Geschwindigkeiten von bis zu 170 km/h.

Hitler nutzte das Auto zu historischen Schlüsselmomenten. 1940 fuhr er damit gemeinsam mit Benito Mussolini durch München. Noch im selben Jahr, am 6. Juli, setzte er es für seinen Siegesszug durch Berlin ein. Zwischen 1939 und 1943 transportierte der offene Tourenwagen regelmäßig ausländische Würdenträger.

Ursprünglich kostete die viertürige Version 44.000 Reichsmark, während die Siebensitzer-Variante mit 47.500 Reichsmark zu Buche schlug. Inflationsbereinigt entsprechen diese Summen heute etwa 182.000 bzw. 196.000 Euro. Nach dem Zweiten Weltkrieg beschlagnahmten alliierte Truppen den Wagen und brachten ihn in die USA, wo er seither in exzellentem Zustand erhalten blieb.

Bei der Auktion wurde bereits ein Gebot von 7 Millionen US-Dollar abgegeben. Der Verkäufer lehnte dieses Angebot jedoch ab – vermutlich in der Hoffnung auf einen höheren Endpreis.

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Der Mercedes-Benz 770 bleibt ein historisches Fahrzeug mit einer umstrittenen Vergangenheit. Sein Verkauf könnte einen neuen Maßstab für Kriegsmemorabilien setzen. Der endgültige Preis wird sowohl seine Seltenheit als auch seine historische Bedeutung widerspiegeln.

Quelle