Heidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei
Jovan JohannHeidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei
Heidelberg beginnt mit dem Bau der Gneisenaubrücke – eine 128 Meter lange Verbindung zwischen Bahnstadt und Bergheim
In Heidelberg hat der Bau der Gneisenaubrücke begonnen, einer 128 Meter langen Konstruktion, die die Stadtteile Bahnstadt und Bergheim miteinander verbindet. Das rund 19 Millionen Euro teure Projekt schafft eine direkte, autofreie Route für Radfahrer und Fußgänger. Da die Brücke einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Förderung des Radverkehrs leistet, übernimmt das Land 75 Prozent der Kosten.
Die neue Brücke wird voraussichtlich täglich von etwa 11.000 Radfahrern genutzt und bietet eine barrierefreie Verbindung zwischen zwei zentralen Heidelberger Stadtteilen. Mit getrennten Wegen für Fußgänger und Radfahrer sorgt sie für Sicherheit und Komfort aller Nutzer.
Über die lokale Anbindung hinaus ist die Gneisenaubrücke ein zentraler Knotenpunkt für drei geplante Radschnellwege: die Strecke Heidelberg–Mannheim (RS 2), Heidelberg–Schwetzingen (RS 16) sowie Heidelberg–Wiesloch–Walldorf (RS 22). Als innerstädtische Verbindung stärkt sie das Heidelberger Radwegenetz und fördert nachhaltige Mobilität.
Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich mit etwa 13,75 Millionen Euro – das entspricht 75 Prozent der Gesamtkosten – aufgrund der positiven Auswirkungen des Projekts auf den Klimaschutz. Zudem plant die Stadt, die Verbindung bis 2027 über den Neckar zu verlängern, um das Neuenheimer Feld mit dem Universitätscampus und dem Klinikum anzubinden.
Die Bauarbeiten laufen bereits, während die Phase für die Neckarbrücke in den kommenden Jahren beginnen soll. Die Gneisenaubrücke wird den Alltagsverkehr für tausende Radfahrer und Fußgänger in Heidelberg deutlich verbessern. Mit gesicherter Landesförderung und laufenden Arbeiten markiert das Projekt einen wichtigen Schritt zur Ausweitung klimafreundlicher Verkehrsoptionen in der Stadt. Die geplante Neckar-Querspange wird zudem die universitäre Infrastruktur noch besser in dieses Netz einbinden.






