27 April 2026, 22:09

Handgreiflichkeiten im Regionalzug: Syrer greift Schaffner an und zerstört Handy

Polizisten in Einsatzausrüstung verhaften einen Mann in einem weißen Kleid auf einem Bahngleis, mit anderen im Hintergrund.

Handgreiflichkeiten im Regionalzug: Syrer greift Schaffner an und zerstört Handy

Am Donnerstag, dem 24. Juli, geriet ein 22-jähriger Syrer auf einem Regionalzug von Kehl nach Legelshurst mit einem Zugschaffner aneinander. Die Auseinandersetzung eskalierte zu einer handgreiflichen Konfrontation, die schließlich zu einem Polizeieinsatz und mehreren Anzeigen gegen den Mann führte.

Der Vorfall begann, als der Schaffner, ein deutscher Staatsbürger, den Mann nach seinem Fahrschein fragte. Da dieser weder ein gültiges Ticket noch einen Ausweis vorlegen konnte, weigerte er sich, den Zug wie aufgefordert zu verlassen. Daraufhin wurde er aggressiv, warf das Handy des Schaffners zu Boden und trat darauf herum.

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Nach der Ankunft am Bahnhof Legelshurst spitzte sich die Lage weiter zu. Der 22-Jährige versuchte, die Zugtür mit seinem Fahrrad zu blockieren, um ein Schließen zu verhindern. Unter fortwährenden verbalen Beleidigungen gegenüber dem Schaffner setzte er seinen Widerstand gegen dessen Anweisungen fort.

Die Bundespolizei wurde alarmiert und rückte zum Einsatzort aus. Die Beamten verhinderten, dass der Mann seine Fahrt fortsetzte, und brachten ihn zur Bundespolizeidienststelle in Kehl. Nun ermitteln die Behörden wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Beförderungserschleichung.

Der Mann bleibt nach dem Vorfall weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei hat ihm zudem ein Beförderungsverbot für das Streckennetz erteilt. Der Fall wird nun über die rechtlichen Instanzen weiterverfolgt; dem Beschuldigten drohen Strafen für die begangenen Delikte.

Quelle