Grünes Licht für 380-Kilovolt-Leitung zwischen Meißenheim und Ringsheim
Hellmut RudolphGrünes Licht für 380-Kilovolt-Leitung zwischen Meißenheim und Ringsheim
Der Regionale Rat Freiburg hat einen Abschnitt einer neuen 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung genehmigt. Die Entscheidung betrifft eine etwa 19 Kilometer lange Strecke zwischen Meißenheim und Ringsheim im Ortenaukreis. Die Planfeststellung wurde offiziell am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, erteilt.
Das Vorhaben ist Teil der Initiative „Netzverstärkung Oberrheintal“, einer größeren 120 Kilometer langen Verbindung, die von TransnetBW betrieben wird. Der genehmigte Abschnitt wird durch Meißenheim, Schwanau, Kappel-Grafenhausen, Rust und Ringsheim führen.
Die neue Leitung folgt dem bestehenden Trassenkorridor und verläuft größtenteils parallel zur vorhandenen Infrastruktur. Dieses Vorgehen soll die Auswirkungen auf Umwelt und Landschaft minimieren. Um mögliche Beeinträchtigungen der Natur weiter auszugleichen, sind ökologische Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen.
Für den Bau werden 56 neue Strommasten errichtet. Die bestehende 220-Kilovolt-Leitung mit ihren 61 Masten wird zurückgebaut. Da im südlichen Bereich noch ungeklärte Fragen bestanden, wurde das Genehmigungsverfahren aufgeteilt – diese Entscheidung umfasst daher nur die Strecke bis Ringsheim.
Mit der Genehmigung können nun die Bauarbeiten für den neuen Leitungsabschnitt beginnen. Das Projekt ersetzt veraltete Infrastruktur und hält die Beeinträchtigungen für die Umgebung so gering wie möglich. Ökologische Maßnahmen sollen verbleibende Umweltauswirkungen ausgleichen.






