03 April 2026, 06:10

Großübung am Flughafen Farrenberg testet Krisenmanagement unter Extrembedingungen

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung durchqueren einen Hangar mit einem Flugzeug und Deckenbeleuchtung im Hintergrund, während auf dem Boden verstreute Gegenstände zu sehen sind.

Großübung am Flughafen Farrenberg testet Krisenmanagement unter Extrembedingungen

Großangelegte Notfallübung am Flughafen Farrenberg bei Mößingen

Am vergangenen Wochenende fand am Flughafen Farrenberg bei Mößingen eine großangelegte Notfallübung statt. Die Veranstaltung war Teil der kreisübergreifenden Krisenmanagement-Übung (KUKEX 2025) und umfasste mehrere Feuerwehr- und Rettungsteams, die den abgestimmten Einsatz bei Katastrophen probten. Zuschauer verfolgten gespannt, wie die Kräfte simulierte Krisenszenarien in der Region bewältigten.

Im Mittelpunkt stand ein fiktiver Brand in einer Flugzeughalle auf dem Gelände des Flughafens Farrenberg. Feuerwehrleute aus Mößingen, Talheim, Nehren, Dußlingen und Ofterdingen arbeiteten Hand in Hand, um Menschen aus einem brennenden Turm zu retten und die Ausbreitung der Flammen zu stoppen. Die abgelegene Lage des Flughafens – nur über eine schmale Einbahnstraße erreichbar – erhöhte die Komplexität der Übung.

Gleichzeitig führte die Feuerwehr Ofterdingen gemeinsam mit benachbarten Einheiten eigene Übungseinsätze durch. Bei einer simulierten Kollision zwischen einem Schleppfahrzeug und einem Motorsegler wurden fünf Verletzte versorgt, was die medizinische Notfallversorgung und die Rettung der Eingeklemmten auf die Probe stellte. Insgesamt liefen zwölf verschiedene Einsätze parallel in der Region ab.

Die Übung dauerte etwa eine Stunde, wobei rund 200 Schaulustige den Berg bestiegen, um das Geschehen zu beobachten. Unterdessen führte die Bundeswehr Manöver im Steinlachtal durch, was den Aktivitäten des Wochenendes eine weitere Dimension verlieh. Die Stadtverwaltung Mößingen nutzte die Gelegenheit zudem, um die übergemeindliche Koordination in Notfällen zu trainieren.

Die KUKEX-2025-Übung vereinte Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz und lokale Behörden, um realistische Krisenabläufe zu testen. Verschiedene Szenarien – von Bränden über Rettungseinsätze bis hin zu medizinischen Notfällen – wurden gleichzeitig bewältigt. Die Veranstaltung zeigte, wie regionale Teams bei großflächigen Zwischenfällen unter Druck zusammenarbeiten.

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