Großstreik im Einzelhandel: Rewe, IKEA und H&M legen Arbeit nieder
Abraham HermighausenGroßstreik im Einzelhandel: Rewe, IKEA und H&M legen Arbeit nieder
Nach dem Scheitern der Lohnverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften wurde ein Streik angekündigt. Beschäftigte großer Handelsketten wie Rewe, Penny, IKEA und H&M werden in Städten wie Frankfurt, Wiesbaden und Kassel die Arbeit niederlegen.
Die Gewerkschaft rief zum Streik auf, nachdem die Tarifverhandlungen ins Stocken geraten waren. Die Arbeitgeber haben ihre Lohnangebote trotz weiterer Gespräche nicht nachgebessert. Die aktuellen Vorschläge sehen eine Erhöhung von 2 Prozent für Einzelhandelsmitarbeiter nach sechs Monaten sowie eine Steigerung von 1,8 Prozent für Großhandelsbeschäftigte nach langjähriger Lohnstagnation vor.
Die Gewerkschaft kritisiert, dass diese Anpassungen nicht ausreichen, um die erwartete Inflationsrate auszugleichen. Sie fordert eine monatliche Lohnerhöhung von 250 Euro für die Beschäftigten, zusätzlich 150 Euro pro Ausbildungsjahr für Azubis sowie eine Laufzeit von zwölf Monaten für die neue Tarifvereinbarung.
Von dem Streik betroffen sind Unternehmen wie Rewe, Kaufland, Douglas, Primark, Metro und weitere. Er erstreckt sich auf Standorte in Darmstadt, Kassel und anderen Städten. Die Arbeitsniederlegung spiegelt die anhaltenden Konflikte um faire Bezahlung und Inflationsausgleich wider.
