Großrazzia in Berlin: Wegner geht gegen organisierte Kriminalität vor
Hellmut RudolphGroßrazzia in Berlin: Wegner geht gegen organisierte Kriminalität vor
Berlin regierender Bürgermeister Kai Wegner beteiligte sich diese Woche an einer groß angelegten Razzia gegen die organisierte Kriminalität. Bei der Aktion wurden Spätverkaufsstellen, Shisha-Bars, Spielhallen und Convenience-Stores in der gesamten Stadt durchsucht. Die Behörden beschlagnahmten unversteuerten Tabak, illegale Drogen sowie Spielautomaten.
An der Operation waren Polizei, Zollbeamte und Aufsichtsbehörden in einer abgestimmten Aktion beteiligt. Im Fokus standen Betriebe, die im Verdacht stehen, Verbindungen zur organisierten Kriminalität zu unterhalten. Noch vor Beginn der Razzia war in der Donaustraße in Neukölln ein Dienstfahrzeug eines Zollbeamten aufgebrochen worden.
Aus dem Wagen wurde ein Rucksack mit persönlichen Gegenständen und amtlichen Dokumenten gestohlen. Die Polizei geht von einem besonders schweren Einbruchsdiebstahl aus und hat die Ermittlungen aufgenommen. Trotz des Vorfalls verlief die Razzia wie geplant – an mehreren Orten fanden gleichzeitig Durchsuchungen statt.
Die Aktion führte zur Beschlagnahmung illegaler Waren und unterstrich die anhaltenden Bemühungen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität in Berlin. Die Ermittlungen zum gestohlenen Rucksack dauern an; die Behörden arbeiten daran, die fehlenden Gegenstände wiederzubeschaffen.
