Gefälschte Papiere am Grenzübergang Kehl: Angolaner mit Einreiseverbot bestraft
Marliese MülichenGefälschte Papiere am Grenzübergang Kehl: Angolaner mit Einreiseverbot bestraft
Am Sonntagabend wurde ein 33-jähriger Angolaner von der Bundespolizei am Grenzübergang Kehl-Europabrücke kontrolliert. Die Beamten stellten fest, dass er einen Aufenthaltstitel bei sich trug, der nicht ihm gehörte.
Der Vorfall ereignete sich am 8. Juni, als die Polizei einen Fernreisebus aus Frankreich überprüfte. Der Mann legte ein portugiesisches Aufenthaltsdokument vor, doch die Behörden gingen davon aus, dass es sich nicht um sein eigenes handelte.
Bei einer Durchsuchung seines Gepäcks wurde ein gefälschter portugiesischer Personalausweis gefunden. Weitere Überprüfungen bestätigten, dass er den Aufenthaltstitel seines Bruders genutzt hatte.
In der Folge wurde ihm die Einreise nach Deutschland verweigert, und er wurde nach Frankreich zurückgeschickt. Die Staatsanwaltschaft hat ihn nun wegen Besitzes falscher amtlicher Dokumente, Missbrauchs von Ausweispapieren und versuchter unerlaubter Einreise angeklagt.
Der Mann bleibt nach dem Vorfall weiterhin mit einem Einreiseverbot für Deutschland belegt. Der Fall wurde an die zuständigen Behörden zur weiteren rechtlichen Verfolgung übergeben. Die Grenzpolizei überwacht weiterhin die Grenzübergänge, um ähnliche Verstöße zu erkennen.






