Gasexplosion in Ulm: Keller explodiert nach Lichtschalter-Betätigung ohne Verletzte
Jovan JohannGasexplosion in Ulm: Keller explodiert nach Lichtschalter-Betätigung ohne Verletzte
Gasexplosion erschüttert Gebäude nahe der Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen
Am Montagabend hat eine Gasexplosion ein Gebäude in der Nähe der Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen erschüttert. Die Detonation ereignete sich kurz nachdem jemand einen Lichtschalter betätigt hatte, wodurch sich ein flammbares Gasgemisch in einem KellerversorgungsSchacht entzündete. Verletzt wurde niemand, und benachbarte Wohnhäuser sowie Büros blieben unversehrt.
Der Vorfall begann mit einem Gasaustritt, durch den sich in einem Versorgungsschacht des Gebäudes ein explosives Gemisch ansammelte. Als Strom durch die Leitung floss, entzündete sich das Gas mit einem lauten Knall. Die Explosion beschädigte den Schacht sowie Teile der Decke einer darüberliegenden Restaurantküche.
Rettungskräfte trafen schnell ein: Rund 100 Feuerwehrleute sowie mehrere Einsatzdienste waren im Einsatz. Drei Streifenwagen der Polizei, Bundesbeamte, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn und Fachleute des lokalen Versorgers unterstützten vor Ort. Die Bahnstrecke wurde vorsorglich kurzzeitig gesperrt, konnte aber noch in derselben Nacht wieder freigegeben werden.
Die Stromversorgung des Gebäudes wurde inzwischen wiederhergestellt, die Gaszufuhr bleibt jedoch vorerst unterbrochen. Ein Heizungsexperte untersucht derzeit den Keller, um die genaue Ursache des Lecks zu ermitteln. Erste Schätzungen gehen von einem Sachschaden in Höhe von etwa 40.000 Euro aus.
Die Behörden bestätigten, dass keine Personen verletzt wurden und die Wohn- sowie Bürobereiche des Gebäudes intakt blieben. Die Ermittlungen zur Herkunft des Gaslecks laufen noch, während die Reparaturen am Versorgungsschacht und der Küchendecke folgen werden. Der Vorfall führte zu vorübergehenden Behinderungen, jedoch nicht zu längerfristigen Sperrungen der nahen Verkehrsverbindungen.