30 April 2026, 20:11

Freiburgs erste autonome Wasserstofftankstelle startet auf ehemaliger Deponie

Luftaufnahme einer Solaranlage mit Solarpanelen in einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahntrasse.

Freiburgs erste autonome Wasserstofftankstelle startet auf ehemaliger Deponie

In Freiburg-Eichelbuck ist eine neue Wasserstofftankstelle eröffnet worden – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu den Klimazielen der Stadt. Die Anlage, ein gemeinsames Projekt der badenova AG & Co. KG, der Stadt Freiburg und der ASF, produziert vor Ort grünen Wasserstoff und ist damit die erste autonome Versorgung dieser Art auf dem Gelände der ehemaligen Deponie. Das Vorhaben unterstützt Freiburgs Plan, bis 2035 klimaneutral zu werden.

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Die Tankstelle versorgt vor allem die städtische Abfallwirtschaftsflotte, die vollständig auf wasserstoffbetriebene Fahrzeuge umgestellt wurde. Zusammen mit der bestehenden Tankanlage in Zähringen sichert sie die kontinuierliche Wasserstoffversorgung für kommunale Einsätze.

Bis 2025 entsteht auf der Ostböschung der Deponie ein 2,6-MWp-Solarpark, der später ein Elektrolysewerk mit Strom versorgen soll, dessen Bau 2026 beginnen wird. Die Anlage wird jährlich bis zu 140 Tonnen grünen Wasserstoff erzeugen.

Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 8 Millionen Euro, wobei bereits 4,25 Millionen Euro an Fördermitteln gesichert sind. Federführend bei dem Projekt ist die ASF Solar GmbH, ein Joint Venture der ASF und badenovaWÄRMEPLUS.

Die Initiative stärkt Freiburgs Bestrebungen für saubere Energien und gibt dem ehemaligen Deponiegelände eine nachhaltige Nutzung. Mit dem neuen Elektrolyseur und dem Solarpark rückt die Stadt ihrem Ziel der Klimaneutralität bis 2035 näher. Gleichzeitig sichert das Projekt eine zukunftsfähige Kraftstoffversorgung für die wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge der Stadt.

Quelle