Freiburger Verpackungssteuer bringt Gastronomie an den Rand des Kollapses
Marliese MülichenFreiburger Verpackungssteuer bringt Gastronomie an den Rand des Kollapses
Freiburger Verpackungssteuer stößt auf wachsenden Widerstand der lokalen Wirtschaft
Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) fordert die sofortige Abschaffung der Freiburger Verpackungsabgabe und warnt vor steigenden Kosten und Arbeitsplatzverlusten. Restaurants, Catering-Dienstleister und Lieferdienste geben an, dass die Abgabe sie an den Rand des Ruins treibe.
Die Steuer belastet die Betriebe stark – einige melden zusätzliche Ausgaben in Höhe von mehreren hundert Euro pro Veranstaltung. Bereits frühere Berichte der Industrie- und Handelskammer (IHK) hatten auf die Schwierigkeiten von Gastronomen hingewiesen, die das System als unpraktikabel bezeichnen. Kritiker argumentieren, dass Mehrweg-Alternativen, die oft als Lösung vorgeschlagen werden, im täglichen Betrieb nur schwer umsetzbar seien.
Für viele Unternehmen hat die finanzielle Belastung bereits zu Entlassungen geführt, und weitere Stellenstreichungen könnten folgen. Einige haben Aufträge verloren oder sehen, wie Bestellungen in benachbarte Regionen abwandern, in denen die Steuer nicht gilt. Zwar plant die Stadtverwaltung eine Überprüfung der Regelung im Herbst, doch für die Betriebe kommt dieser Zeitplan zu spät.
Der VBU verlangt nun dringendes politisches Handeln, um die Steuer in ihrer aktuellen Form abzuschaffen. Ohne Änderungen drohten weiteren Unternehmen Schließungen oder Standortverlagerungen, warnen die Vertreter.
Die Verpackungsabgabe belastet die Freiburger Gastronomiebranche weiterhin schwer. Steigende Kosten und Umsatzeinbußen treiben die Forderungen nach einer Reform voran. Die für den Herbst geplante Prüfung durch die Stadt könnte für manche Betriebe zu spät kommen, da sie schneller Entlastung fordern. Ohne Anpassungen zeichnen sich weitere Arbeitsplatzverluste und finanzielle Engpässe ab.






