Freiburger Stiftungen vereinheitlichen Löhne für 600 Beschäftigte im TVöD-System
Abraham HermighausenFreiburger Stiftungen vereinheitlichen Löhne für 600 Beschäftigte im TVöD-System
Die Städtischen Stiftungen Freiburg und die Gewerkschaft ver.di haben eine neue Tarifvereinbarung ausgehandelt. Das am 7. Mai 2026 geschlossene Abkommen führt alle 600 Beschäftigten unter ein einheitliches Entgeltssystem zusammen. Damit kehrt der wichtige soziale Dienstleister der Stadt zurück zu flächendeckenden Tarifverhandlungen für den gesamten Sektor.
Aktuell beschäftigt die Stiftungsverwaltung Freiburg rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach hauseigenen Tarifregelungen, während weitere 100 Beschäftigte bereits nach dem TVöD-Tarifsystem des öffentlichen Dienstes bezahlt werden. Mit der neuen Vereinbarung wechseln alle Angestellten in den TVöD-Rahmen, was für durchgängige und faire Lohnstrukturen sorgt.
Um diesen Schritt umzusetzen, tritt die Einrichtung als vollwertiges Mitglied dem Kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg wieder bei. Ziel ist es, gerechtere und transparente Arbeitsbedingungen zu schaffen – ohne dass Beschäftigte finanzielle Nachteile erleiden. Die Verantwortlichen betonen, dass niemand durch den Wechsel benachteiligt wird.
Die aktualisierte Tarifvereinbarung tritt am 1. April 2027 in Kraft. Durch die Anbindung an den branchenweiten Tarifvertrag will die Verwaltung ihre Arbeitsplätze in einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt attraktiver gestalten.
Die Vereinbarung standardisiert die Bezahlung von 600 Mitarbeitenden, beseitigt bisherige Ungleichheiten und stärkt die Verbindung der Stiftung zu regionalen Arbeitgeberstandards. Der Wechsel zum TVöD gilt ab dem Stichtag einheitlich für alle Positionen.






