Freiburg ersetzt Bargeld für Geflüchtete durch Zahlungskarten bis Oktober 2022
Hellmut RudolphFreiburg ersetzt Bargeld für Geflüchtete durch Zahlungskarten bis Oktober 2022
Freiburg führt Zahlungskarten für Geflüchtete ein, die finanzielle Unterstützung erhalten. Damit wird das bisherige System monatlicher Barzahlungen abgelöst, die bisher in der Regel 50 Euro pro Person betrugen. Die Stadt äußert jedoch Bedenken wegen des zusätzlichen bürokratischen Aufwands und der entstehenden Kosten.
Die neuen Karten wurden bereits bestellt, sind aber noch nicht eingetroffen. Sobald sie verfügbar sind, erhalten zunächst Geflüchtete, die neu nach dem Asylbewerberleistungsgesetz einen Antrag stellen, die Karten. Auch bestehende Fälle könnten auf das Kartensystem umgestellt werden, wobei es Ausnahmen geben könnte.
Die Stadt muss die Einführung der Karten bis zum 10. Oktober 2022 beginnen. Ein konkreter Termin für die Ausgabe steht noch nicht fest. Während der Standardbetrag bei 50 Euro bleibt, werden höhere Zahlungen nur in Ausnahmefällen genehmigt.
Vertreter der Stadt Freiburg kritisieren die Umstellung und argumentieren, dass sie unnötigen Verwaltungsaufwand und finanzielle Belastungen mit sich bringe. Trotz dieser Einwände laufen die Vorbereitungen für den Wechsel bereits.
Die Zahlungskarten ersetzen die Barauszahlungen für die meisten Geflüchteten in Freiburg. Ziel der Maßnahme ist es, die Auszahlung der Unterstützungsleistungen effizienter zu gestalten. Dennoch rechnet die Stadt mit Herausforderungen bei der Umsetzung. Ein endgültiger Verteilungstermin wird bekannt gegeben, sobald die Karten vorliegen.






