Freiburg ehrt 50 Jahre Sportengagement mit höchster Auszeichnung
Freiburg ehrt langjährigen Sportfunktionär mit höchster Auszeichnung
Die Stadt Freiburg hat ihre höchste sportliche Ehrung an eine verdiente Persönlichkeit des lokalen Sports verliehen: Mathias Plötze erhielt die Sportverdienstmedaille für sein fünf Jahrzehnte währendes Engagement in der Gemeinschaft. Bei der feierlichen Übergabe wurde seine Führungsrolle und lebenslange Hingabe für den Freiburger Sport gewürdigt.
Die Sportverdienstmedaille, 1956 erstmals vergeben, gilt bis heute als die renommierteste sportliche Auszeichnung der Stadt. Plötze ist der 64. Preisträger in ihrer Geschichte.
Seine Verbindung zum TV Freiburg-Herdern begann als Turner und Volleyballspieler. 2011 übernahm er den Vorsitz des Vereins und prägte in über 50 Jahren dessen Entwicklung und Erfolge maßgeblich.
Carolin Jenkner, die Freiburger Sportdezernentin, überreichte ihm die Medaille. Auch seine Familie ist tief im Sport verwurzelt: Eines seiner fünf Kinder wurde mehrfach mit der Jugendsportmedaille ausgezeichnet. Seine Frau Christina führte die Showtanzgruppe Matrix zu 20 Stadt-Sportmedaillen und vier Titeln als „Mannschaft des Jahres“.
Die Auszeichnung unterstreicht Plötzes bleibenden Einfluss auf die Freiburger Sportlandschaft. Sein Wirken und die Erfolge seiner Familie spiegeln die enge Verbundenheit des Vereins mit der Stadt wider – eine Würdigung für ein Leben im Dienst des lokalen Sports.
