Feuerwehren in Deutschland schmieden Bündnis gegen Klimakrise und Personalmangel
Jovan JohannFeuerwehren in Deutschland schmieden Bündnis gegen Klimakrise und Personalmangel
Feuerwehren in Deutschland bündeln Kräfte gegen wachsende Herausforderungen
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat eine neue Initiative zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen zentralen Akteuren angekündigt. Spitzenvertreter von vier großen Verbänden haben sich darauf verständigt, ihre strategische Partnerschaft auszubauen, um den steigenden Druck auf den Zivilschutz zu bewältigen.
An der Kooperation beteiligt sind der DFV, die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), die Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehrverbände (AGBF) sowie der Deutsche Feuerwehrverband der Freiwilligen (WFVD). Ziel ist es, effizientere Strukturen zu schaffen, Ressourcen besser zu teilen und den fachlichen Austausch zu intensivieren. Als erster Schritt soll eine übergreifende Strategie entwickelt werden, um künftige Anforderungen zu meistern.
Klimawandel und Extremwetter belasten den Zivilschutz bis an seine Grenzen. Hinzu kommen geopolitische Sicherheitsrisiken, ein Rückgang an ehrenamtlichen Kräften und knappe Haushalte. Die Partnerschaft soll die Interessenvertretung der Feuerwehren stärken und gleichzeitig die öffentliche Sicherheit im ganzen Land sichern.
DFV-Präsident Karl-Heinz Banse betonte die Bedeutung dieser Zusammenarbeit: „Die gestärkte Allianz kommt letztlich der Bevölkerung zugute, indem sie die Feuerwehren widerstandsfähiger macht.“ Der Fokus der neuen Partnerschaft liegt auf praktischen Lösungen für langfristige Herausforderungen. Durch abgestimmte Strategien und gebündeltes Fachwissen wollen die Verbände Gemeinden besser schützen. Erste Ergebnisse werden erwartet, sobald die gemeinsame Strategie finalisiert ist.






