25 May 2026, 02:09

Familienministerin plant 350-Millionen-Kürzung beim Elterngeld – und erntet massive Kritik

Ehemalige Familienministerin Giffey warnt vor Kürzungen bei Elterngeld

Familienministerin plant 350-Millionen-Kürzung beim Elterngeld – und erntet massive Kritik

Elterngeld in Deutschland: Familienministerin plant Kürzungen um 350 Millionen Euro

Die Leistungen für Elternzeit in Deutschland könnten vor erheblichen Kürzungen stehen, da die Bundesregierung nach Einsparmöglichkeiten sucht. Wie berichtet wird, erwägt Familienministerin Karin Prien (CDU) Streichungen in Höhe von rund 350 Millionen Euro. Der Schritt hat bereits scharfe Kritik von Politikern und Familienverbänden ausgelöst.

Die Debatte entbrannte, nachdem bekannt wurde, dass Priens Ministerium das Elterngeld ins Visier nehmen könnte, um Haushaltsziele zu erreichen. Die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey (SPD) positionierte sich umgehend gegen die Pläne. Sie betonte, dass die Leistungen eine zentrale Rolle dabei spielten, Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Ohne diese Unterstützung drohten – insbesondere Frauen – noch häufiger berufliche Nachteile, warnte sie.

Auch Wolfgang Kubicki, Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP), verurteilte die geplanten Kürzungen. Seine Ablehnung verstärkt den wachsenden Widerstand. Unterdessen bezeichnete Britta Altenkamp, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie (ZFF), die Diskussion als ein „verheerendes Signal“ für Familien, die ohnehin bereits an ihre Grenzen stoßen.

Giffey setzt sich seit Langem für Reformen ein, um das Elterngeld gerechter zwischen den Partnern zu verteilen. Ihre Bedenken kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Geburtenrate in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit 1946 gesunken ist. Kritiker befürchten, dass eine weitere Schwächung der Förderung die Familienplanung zusätzlich erschweren könnte.

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Die Bundesregierung hat das genaue Ausmaß der Kürzungen noch nicht bestätigt. Doch mit zunehmender Gegenwehr wächst der Druck auf Prien, ihre Pläne zu überdenken. Jede Reduzierung der Leistungen käme zu einer Zeit, in der der Rückgang der Geburtenzahlen in Deutschland bereits Alarm auslöst.

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