Erwin, der Black-Forest-Moose, gefangen und in Wildpark gebracht - Elch Erwin erobert den Schwarzwald – und die Herzen der Anwohner
Ein junger Elch namens Erwin sorgt im Schwarzwald für Aufsehen
Der im Mai 2024 geborene Elch war zunächst frei im Schwarzwald unterwegs, bevor er sicher eingefangen werden konnte. Sein Name wurde in einer öffentlichen Online-Abstimmung gewählt, die vom örtlichen Landratsamt organisiert wurde.
Erstmals fiel der Elch auf, als er durch den Schwarzwald streifte und damit Neugier sowie Spekulationen auslöste. Nach einigen Tagen bestätigten Behörden seine Herkunft: Es handelte sich um ein Zwillingskalb aus dem Wildpark Pforzheim, der auch als "Goldstadt" bekannt ist. Entgegen erster Gerüchte war er nicht ausgebrochen – seine Umsiedlung war von vornherein geplant.
In einer Online-Umfrage durften Anwohner seinen Namen aus einer Vorauswahl mit Orti, Otto und Eric bestimmen. "Erwin" setzte sich durch, möglicherweise eine Anspielung auf Erwin Teufel, den ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg. Ursprünglich sollte der Elch am 1. Oktober in den Bayerischen Wald umgesiedelt werden, doch diese Pläne wurden geändert.
Stattdessen wurde Erwin behutsam zurück in den Wildpark Pforzheim gebracht. Die Mitarbeiter sorgten dafür, dass die Reise für ihn möglichst stressfrei verlief.
Vorerst bleibt Erwin im Wildpark, um sich von seinem unerwarteten Abenteuer zu erholen – und von der öffentlichen Aufmerksamkeit, die seine Geschichte ausgelöst hat. Über seine weitere Zukunft werden die Parkverantwortlichen nach weiteren Bewertungen entscheiden.






