DFB-Präsident Neuendorf betont: "Fußball steht für Zusammenhalt, nicht für Spaltung"
Hellmut RudolphDFB-Präsident Neuendorf betont: "Fußball steht für Zusammenhalt, nicht für Spaltung"
DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die Konzentration des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf den Sport betont – trotz aktueller politischer Diskussionen. Er unterstrich, dass der Fußball für Zusammenhalt und nicht für Spaltung stehe und im Mittelpunkt der Arbeit des Verbandes bleibe.
Neuendorf räumte ein, dass der Sport nicht losgelöst von politischen Realitäten existiere. Gleichzeitig betonte er jedoch, dass sich der DFB bei politischen Themen im Zusammenhang mit der bevorstehenden FIFA-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA zurückhaltend äußern werde.
Der Verband stehe in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden, um die Lage vor Ort zu beobachten. Dennoch werde der DFB, so Neuendorf, keine Stellung zu tagespolitischen Entwicklungen oder einzelnen Äußerungen beziehen.
Er wiederholte, dass der Fußball seine grundlegenden Werte hochhalten müsse – dazu gehörten Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion. Gleichzeitig machte Neuendorf deutlich, dass Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus im Fußball keinen Platz hätten.
Der DFB werde seinen Fokus weiterhin auf den Sport richten, dabei aber die politischen Rahmenbedingungen im Blick behalten. Das Bekenntnis zu den grundlegenden Prinzipien bleibe unverändert. Im Zuge der WM-Vorbereitungen werde der Verband den Dialog mit den zuständigen Stellen fortsetzen.






