Denzlingen setzt auf riesige Solaranlage für Klimaneutralität bis 2026
Abraham HermighausenDenzlingen setzt auf riesige Solaranlage für Klimaneutralität bis 2026
Denzlingen plant neues Solarprojekt zur Stärkung der Klimaziele
Die Gemeinde Denzlingen will mit einer großen Photovoltaik-Überdachung am Stadion an der Stuttgarter Straße ihre Klimabilanz verbessern. Falls das Vorhaben genehmigt wird, soll die Anlage lokale Einrichtungen mit Strom versorgen und die CO₂-Emissionen senken.
Die geplante Solaranlage besteht aus einer erhöhten Überdachung mit einer Fläche von etwa 482 Quadratmetern und einer Leistung von rund 110 Kilowattpeak. Der erzeugte Strom wird das nahegelegene Wärmenetz sowie den Schulcampus beliefern.
Da auf dem Gelände bereits ein Umspannwerk existiert, eignet sich der Standort besonders für das Projekt. Allerdings müssen für die Umsetzung mehrere Bäume am Stadioneingang gefällt werden. Die Gemeinde übernimmt die vollen Kosten für die Solartechnik, einschließlich Module, Wechselrichter und Netzanschluss.
Finanzielle Unterstützung kommt aus einem Landeswettbewerb, der 90 Prozent der Kosten für die Tragkonstruktion übernimmt. Die Gemeinde hat für die Umsetzung im Haushalt 2026 bereits 100.000 Euro eingeplant. Aufgrund enger Förderfristen darf die Baubehörde Verträge ohne weitere Zustimmung des Gemeinderats vergeben.
Der Gemeinderat stimmt über das Projekt in seiner Sitzung am Dienstag, dem 12. Mai 2026, ab. Bei einer Zustimmung rückt Denzlingen seinem Ziel der Klimaneutralität einen Schritt näher. Die Anlage würde dann das Wärmenetz und den Schulcampus mit erneuerbarer Energie versorgen. Die Entscheidung des Rates im kommenden Mai wird zeigen, ob das Projekt wie geplant realisiert wird.






