Chaos-Nacht in der Region: Betrug, Brandstiftung und ein riskantes Überholmanöver
Jovan JohannChaos-Nacht in der Region: Betrug, Brandstiftung und ein riskantes Überholmanöver
Mehrere Vorfälle in der Region am frühen Freitagmorgen – von Betrug bis Brandstiftung
Am frühen Freitagmorgen häufen sich in der Region die Meldungen über verschiedene Zwischenfälle: Eine gefährliche Verkehrssituation durch rücksichtsloses Fahren, ein Arbeitsunfall und ein Brand ereigneten sich innerhalb kurzer Zeit. Bereits am Vortag hatte es in Neckartailfingen einen Betrugsfall und in Metzingen Vandalismus gegeben.
Am Donnerstagnachmittag wurde eine 82-jährige Frau aus Neckartailfingen von Betrügern um mehrere hundert Euro erleichtert. Die Täter gaben sich als Bankmitarbeiter aus und überredeten sie, ihre Bankkarte und PIN herauszugeben – angeblich, um eine falsche Gutschrift auf ihrem Konto zu korrigieren.
Noch am selben Abend besprühten unbekannte Täter zwischen 20:00 und 21:20 Uhr Gebäude in der Nähe der St.-Martins-Kirche in Metzingen mit schwarzer Graffiti-Farbe. Die Polizei ermittelt mittlerweile wegen Sachbeschädigung.
Gegen 7:35 Uhr am Freitagmorgen überholte ein weißer Lieferwagen – vermutlich ein Sprinter mit hellblauer "QX"-Beschriftung – auf der Kreisstraße K6938 zwischen Wendelsheim und Oberndorf zwei Fahrzeuge in gefährlicher Weise. Das waghalsige Manöver führte beinahe zu einem Frontalzusammenstoß.
Zur ähnlichen Zeit geriet ein Bauwagen, der lokalen Jugendlichen als Treffpunkt diente, an einem Fußweg im Rohracher Gebiet von Neidlingen in Brand. Die Flammen zerstörten den Wagen vollständig; der Schaden beläuft sich auf etwa 7.000 Euro.
Später am Vormittag erlitt ein 29-jähriger Arbeiter auf einem Firmengelände in Wendlingen schwere Verletzungen. Beim Aufbau einer Wand aus Beton-Legosteinen wurde er vom Greifarm eines Baggers getroffen.
Die Behörden ermitteln derzeit in den Fällen von Betrug, Vandalismus und Brandstiftung, während die rücksichtslose Fahrweise und der Arbeitsunfall noch geprüft werden. Die Vorfälle zeigen, wie ausgelastet lokale Rettungskräfte und Polizei in den vergangenen 24 Stunden waren.






