Cessna notlandet bei Kirchdorf – spektakuläre Bergung per Hand in den Morgenstunden
Abraham HermighausenCessna notlandet bei Kirchdorf – spektakuläre Bergung per Hand in den Morgenstunden
Kleines Sportflugzeug muss bei Kirchdorf an der Iller notlanden – ungewöhnliche Bergungsaktion am frühen Samstagmorgen
Ein kleines Flugzeug vom Typ Cessna C-182 mit einer Spannweite von elf Metern und einem Gewicht von wenigen hundert Kilogramm musste am Freitagnachmittag in einem Feld in der Nähe von Kirchdorf an der Iller notlanden. Der Vorfall führte zu einer außergewöhnlichen Bergungsaktion in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages.
Die Maschine war kurz vor dem Zwischenfall vom Flugplatz Tannheim gestartet. Gegen 13:40 Uhr beobachteten Augenzeugen, wie das Flugzeug in einem Feld zwischen Unteropfingen und Kirchdorf an der Iller landete. Der Pilot hatte aufgrund eines technischen Defekts die Notlandung einleiten müssen, blieb dabei jedoch unverletzt. Lediglich einige Feldfrüchte wurden leicht beschädigt.
Am frühen Samstagmorgen wurde das Flugzeug dann auf eigenem Fahrwerk zurück zum Flugplatz Tannheim transportiert. Aufgrund beenkter Platzverhältnisse mussten Teile der Strecke von Besatzungsmitgliedern per Hand geschoben werden. Die Aktion dauerte mehrere Stunden und stand unter der Aufsicht der Einsatzleiterin Miriam Albrecht von der Polizei sowie Rainer Strobl.
Die Bergung erforderte präzise Abstimmung, um sicherzustellen, dass die Maschine unbeschadet an ihren Ursprungsort zurückkehrte. Eine Polizeieskorte begleitete den Transport, um Störungen zu vermeiden und die Sicherheit während der gesamten Fahrt zu gewährleisten.
Mittlerweile ist die Cessna wieder sicher auf dem Flugplatz Tannheim angekommen. Bei der Notlandung und der anschließenden Bergung gab es keine schweren Schäden oder Verletzungen. Die Behörden bestätigten, dass der Vorfall ohne weitere Komplikationen abgeschlossen werden konnte.






